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1918-1935 AD., Germany, Weimar Republic, Salesche, August Janda, Rabattgutschein, 40 Pfennig, Tieste -. (2) Reverse
State: Germany, Weimar Republic 
Issuer: Salesche, August Janda, Drogen und Kolonialwaren
Location of issue: Salesche / polnisch Zalesie ?l?skie (Oberschlesien / Polen)
Date of issue: 1918-1935
Value: 40 Pfennig
Size: 58 x 37 mm
Material: pale bluen cardboard
Watermark: -
Serial : -
Serial no. : -
Signatures: - (0)
Printer: 
Obv.: August Janda, Salesche / Drogen und Kolonialwaren / Rabattmarke / … , schwarzer Druck.
Rev.: (leer) .
References: ? .

Salesche (polnisch Zalesie ?l?skie) (1935–1945: Groß Walden) ist eine Ortschaft in Oberschlesien. Der Ort liegt in der zweisprachigen polnischen Gemeinde Leschnitz (Le?nica) im Powiat Strzelecki der Woiwodschaft Opole. Einwohner: 1158 (31. Dez. 2020). 
Das Angerdorf Salesche liegt sechs Kilometer östlich vom Gemeindesitz Leschnitz, 13 Kilometer südlich der Kreisstadt Strzelce Opolskie (Groß Strehlitz) und 45 Kilometer südöstlich von der Woiwodschaftshauptstadt Opole. Der Ort liegt in der Wy?yna ?l?ska (Schlesisches Hochland) innerhalb der Che?m (Chelm). Das Dorf ist umgeben von zahlreichen Teichen und Waldgebieten. Salesche ist ein über 2 Kilometer langes Angerdorf in Nord-Süd-Ausrichtung. 
Salesche liegt am Weg von Leschnitz nach S?awi?cice. Die Ortschaft wurde zum ersten Mal 1223 in einem Dokument als Zalese, also eine Siedlung „hinter dem Wald“ erwähnt. Dem Kloster in Czarnowanz wurde das Recht auf die Zehnteinziehung von Salesche erteilt. 1223 stand in Salesche eine Schrotholzkirche. Im 14. Jahrhundert wurde eine gemauerte Kirche errichtet, deren gotischer Chor (um 1400) bis heute erhalten ist. Aus archäologischer Sicht interessant ist der Fund einer bedeutenden Menge silberner Münzen in einem Lehmgefäß. Die über 7.000 ganzen und einige zerschnittene oder gebrochene Münzen stammen höchstwahrscheinlich aus dem Jahre 1278.
Der Ortsname wurde in den Dokumenten im Laufe der Jahrhunderte auf verschiedene Art und Weise geschrieben. 1376 wird Salesche als Zales erwähnt, 1418 als Zalis, 1534 als Sales, 1571 als Zalesny, 1581 als Zaless, 1757 als Zaleze, 1845 als Salesche (poln. Zalesie).
Die Bevölkerung von Salesche lebte von Landwirtschaft, Gemüseanbau und Kleinhandwerk. Fast bis zum Ende des 19. Jh. befand sich hier ein kleiner Handelsweg nach Groß Strehlitz. Nach dem Ersten Schlesischen Krieg fiel Salesche 1742 mit dem größten Teil Schlesiens an Preußen. 1768 kam es hier wegen andauernder Streitereien bezüglich der Erhöhung des Zehnts zu Unruhen. Schon 1783 besaß Salesche eine eigene Schule.
Nach der Neuorganisation der Provinz Schlesien gehörte die Landgemeinde Salesche ab 1816 zum Landkreis Groß Strehlitz im Regierungsbezirk Oppeln. 1845 bestanden in Ort drei Vorwerke, eine Schäferei, eine katholische Pfarrkirche, eine katholische Schule, ein Wirtshaus und 170 Häuser. Im gleichen Jahr zählte Salesche 110 Einwohner, davon 1 evangelisch und 6 jüdisch. 1861 zählte Salesche 643 Einwohner sowie 27 Bauern-, 14 Gärtner- und 31 Häuslerstellen. Die Schule zählte im gleichen Jahr 144 Schüler. 1874 wurde der Amtsbezirk Raschowa gegründet, welcher die Landgemeinden Salesche und die Gutsbezirke Mittelhof, Niederhof, Oberhof, Poppitz und Wiesenhof umfasste. 
Bei der Volksabstimmung in Oberschlesien am 20. März 1921, die in der Gegend von bürgerkriegsähnlichen Zuständen begleitet wurde, stimmten in Dorf und Gut Salesche insgesamt 367 Personen für einen Verbleib bei Deutschland und 606 für Polen. Salesche verblieb aber wie der gesamte Stimmkreis Groß Strehlitz beim Deutschen Reich. Ab 1933 führten die neuen nationalsozialistischen Machthabern groß angelegte Umbenennungen von Ortsnamen slawischen Ursprungs durch. 1935 wurde der Ortsname Salesche in Groß Walden geändert. Seit 1934 befindet sich in Salesche ein Bahnhof der Strecke Groß Strehlitz–Kandrzin. Bis 1945 befand sich der Ort im Landkreis Groß Strehlitz. 
1945 fiel der ehemals deutsche Ort unter polnische Verwaltung, wurde in Zalesie ?l?skie umbenannt und der Woiwodschaft Schlesien angeschlossen. 1950 kam der Ort zur Woiwodschaft Opole. 1999 kam Salsche zum Powiat Strzelecki. 2006 führte die Gmina Le?nica, der Salesche als Ortsteil angehört, Deutsch als Hilfssprache und im Jahr 2008 zweisprachige Ortsbezeichnungen ein. 

August Janda war Kaufmann in Zalesie ?l?skie (Salesche) nahe dem St.-Annen-Berg. Er besaß eine Drogerie und ein Lebensmittelgeschäft. Rabattgutscheine mit Außenmaßen von ca. 5,5 cm x 4 cm. Gutscheine aus der Zwischenkriegszeit, ohne Druckdatum (vor September 1935).  [Zalesie ?l?skie (Salesche) – eine Stadt in Polen in der Woiwodschaft Opole, Kreis Strzelce Opolskie, in der Gemeinde Le?nica (Leschnitz).  Aufgrund der sogenannten „Nazi-Taufe“ am 26. September 1935  wurde der Name der Gemeinde Salesche offiziell in Groß Walden geändert.]

Schlüsselwörter: Germany Weimar Republic Salesche August Janda Drogen Kolonialwaren Zalesie Slaskie Oberschlesien Poland Groß Walden discount stamp voucher Pfennig cardboard blank

1918-1935 AD., Germany, Weimar Republic, Salesche, August Janda, Rabattgutschein, 40 Pfennig, Tieste -. (2) Reverse

State: Germany, Weimar Republic
Issuer: Salesche, August Janda, Drogen und Kolonialwaren
Location of issue: Salesche / polnisch Zalesie ?l?skie (Oberschlesien / Polen)
Date of issue: 1918-1935
Value: 40 Pfennig
Size: 58 x 37 mm
Material: pale bluen cardboard
Watermark: -
Serial : -
Serial no. : -
Signatures: - (0)
Printer:
Obv.: August Janda, Salesche / Drogen und Kolonialwaren / Rabattmarke / … , schwarzer Druck.
Rev.: (leer) .
References: ? .

Salesche (polnisch Zalesie ?l?skie) (1935–1945: Groß Walden) ist eine Ortschaft in Oberschlesien. Der Ort liegt in der zweisprachigen polnischen Gemeinde Leschnitz (Le?nica) im Powiat Strzelecki der Woiwodschaft Opole. Einwohner: 1158 (31. Dez. 2020).
Das Angerdorf Salesche liegt sechs Kilometer östlich vom Gemeindesitz Leschnitz, 13 Kilometer südlich der Kreisstadt Strzelce Opolskie (Groß Strehlitz) und 45 Kilometer südöstlich von der Woiwodschaftshauptstadt Opole. Der Ort liegt in der Wy?yna ?l?ska (Schlesisches Hochland) innerhalb der Che?m (Chelm). Das Dorf ist umgeben von zahlreichen Teichen und Waldgebieten. Salesche ist ein über 2 Kilometer langes Angerdorf in Nord-Süd-Ausrichtung.
Salesche liegt am Weg von Leschnitz nach S?awi?cice. Die Ortschaft wurde zum ersten Mal 1223 in einem Dokument als Zalese, also eine Siedlung „hinter dem Wald“ erwähnt. Dem Kloster in Czarnowanz wurde das Recht auf die Zehnteinziehung von Salesche erteilt. 1223 stand in Salesche eine Schrotholzkirche. Im 14. Jahrhundert wurde eine gemauerte Kirche errichtet, deren gotischer Chor (um 1400) bis heute erhalten ist. Aus archäologischer Sicht interessant ist der Fund einer bedeutenden Menge silberner Münzen in einem Lehmgefäß. Die über 7.000 ganzen und einige zerschnittene oder gebrochene Münzen stammen höchstwahrscheinlich aus dem Jahre 1278.
Der Ortsname wurde in den Dokumenten im Laufe der Jahrhunderte auf verschiedene Art und Weise geschrieben. 1376 wird Salesche als Zales erwähnt, 1418 als Zalis, 1534 als Sales, 1571 als Zalesny, 1581 als Zaless, 1757 als Zaleze, 1845 als Salesche (poln. Zalesie).
Die Bevölkerung von Salesche lebte von Landwirtschaft, Gemüseanbau und Kleinhandwerk. Fast bis zum Ende des 19. Jh. befand sich hier ein kleiner Handelsweg nach Groß Strehlitz. Nach dem Ersten Schlesischen Krieg fiel Salesche 1742 mit dem größten Teil Schlesiens an Preußen. 1768 kam es hier wegen andauernder Streitereien bezüglich der Erhöhung des Zehnts zu Unruhen. Schon 1783 besaß Salesche eine eigene Schule.
Nach der Neuorganisation der Provinz Schlesien gehörte die Landgemeinde Salesche ab 1816 zum Landkreis Groß Strehlitz im Regierungsbezirk Oppeln. 1845 bestanden in Ort drei Vorwerke, eine Schäferei, eine katholische Pfarrkirche, eine katholische Schule, ein Wirtshaus und 170 Häuser. Im gleichen Jahr zählte Salesche 110 Einwohner, davon 1 evangelisch und 6 jüdisch. 1861 zählte Salesche 643 Einwohner sowie 27 Bauern-, 14 Gärtner- und 31 Häuslerstellen. Die Schule zählte im gleichen Jahr 144 Schüler. 1874 wurde der Amtsbezirk Raschowa gegründet, welcher die Landgemeinden Salesche und die Gutsbezirke Mittelhof, Niederhof, Oberhof, Poppitz und Wiesenhof umfasste.
Bei der Volksabstimmung in Oberschlesien am 20. März 1921, die in der Gegend von bürgerkriegsähnlichen Zuständen begleitet wurde, stimmten in Dorf und Gut Salesche insgesamt 367 Personen für einen Verbleib bei Deutschland und 606 für Polen. Salesche verblieb aber wie der gesamte Stimmkreis Groß Strehlitz beim Deutschen Reich. Ab 1933 führten die neuen nationalsozialistischen Machthabern groß angelegte Umbenennungen von Ortsnamen slawischen Ursprungs durch. 1935 wurde der Ortsname Salesche in Groß Walden geändert. Seit 1934 befindet sich in Salesche ein Bahnhof der Strecke Groß Strehlitz–Kandrzin. Bis 1945 befand sich der Ort im Landkreis Groß Strehlitz.
1945 fiel der ehemals deutsche Ort unter polnische Verwaltung, wurde in Zalesie ?l?skie umbenannt und der Woiwodschaft Schlesien angeschlossen. 1950 kam der Ort zur Woiwodschaft Opole. 1999 kam Salsche zum Powiat Strzelecki. 2006 führte die Gmina Le?nica, der Salesche als Ortsteil angehört, Deutsch als Hilfssprache und im Jahr 2008 zweisprachige Ortsbezeichnungen ein.

August Janda war Kaufmann in Zalesie ?l?skie (Salesche) nahe dem St.-Annen-Berg. Er besaß eine Drogerie und ein Lebensmittelgeschäft. Rabattgutscheine mit Außenmaßen von ca. 5,5 cm x 4 cm. Gutscheine aus der Zwischenkriegszeit, ohne Druckdatum (vor September 1935). [Zalesie ?l?skie (Salesche) – eine Stadt in Polen in der Woiwodschaft Opole, Kreis Strzelce Opolskie, in der Gemeinde Le?nica (Leschnitz). Aufgrund der sogenannten „Nazi-Taufe“ am 26. September 1935 wurde der Name der Gemeinde Salesche offiziell in Groß Walden geändert.]

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Name des Albums:Arminius / Germany, Salesche
Schlüsselwörter:Germany / Weimar / Republic / Salesche / August / Janda / Drogen / Kolonialwaren / Zalesie / Slaskie / Oberschlesien / Poland / Groß / Walden / discount / stamp / voucher / Pfennig / cardboard / blank
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