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1922 AD., Germany, Weimar Republic, Goch, Stadt, Notgeld, collector series issue, 75 Pfennig, Grabowski/Mehl 445.3a-3/6. Obverse 
State: Germany, Weimar Republic 
Issuer: Goch, Stadt
Location of issue: Goch (Rhl / NW) 
Date of issue: 1.1.1922
Value: 75 Pfennig
Size: 94 x 65 mm
Material: handmade paper 
Watermark: -
Serial : -
Serial no. : -
Signatures: (1)
Printer: Johannes Arndt, Jena
Obv.:  … , Das Haus zu den fünf Ringen, beiderseits das Stadtwappen. Ganz unten die Angabe des Druckers. 
Rev.: … / 3 / HOLLAND / ES KNALLT DES ZÖLLNERS SCHIESSGEWEHR / … , Zöllner schießt auf Schmuggler der mit Sack auf dem Rücken in Richtung Holland flieht.
References: Grabowski/Mehl 445.3a-3/6 .

Goch ist eine mittlere kreisangehörige Stadt des Kreises Kleve im Regierungsbezirk Düsseldorf. Sie liegt am unteren linken Niederrhein im Nordwesten des Landes Nordrhein-Westfalen. Goch zählt rund 35.374 Einwohner (30. Juni 2016). 
Das früheste Schriftzeugnis ist aus der zweiten Hälfte des 11. Jahrhunderts und lautet „Gohhe“. Man stellt den Namen meist zu mittelniederdeutsch oog (‚Aue‘) mit einem Kollektivpräfix ge-. Das Ausgangswort dürfte *goog(e) (‚Auenlandschaft‘) gewesen sein.
Das älteste Dokument, in dem Goch als Stadt bezeichnet wird, trägt das Datum 1261. Das genaue Jahr der Verleihung der Stadtrechte lässt sich nicht mehr ermitteln; wahrscheinlich fällt die Verleihung in die Regierungszeit von Otto II. (Geldern) (1229–1271). Der erste Stadtbefestigungsring wurde 1350 vollendet. 
Goch gehörte zunächst zum Herrschaftsbereich der Grafen, später der Herzöge, von Geldern. Es fiel 1473 an das Herzogtum Kleve und 1614 mit dem Vertrag von Xanten an Brandenburg/Preußen. In den folgenden 200 Jahren wechselte die Herrschaft über Goch mehrmals: 1615 wurde die Stadt von Niederländern erobert. Von 1622 bis 1625 herrschten die Spanier in Goch. Von 1757 bis 1763 erfolgte eine Besetzung durch französische Truppen. Von 1795 bis 1815 gehörte Goch zu Frankreich (siehe Franzosenzeit). Während dieser Zeit bildete Goch eine Mairie nach französischem Vorbild und war Sitz des Kantons Goch im Arrondissement Kleve des Rur-Departements. 1815 kam Goch wieder zu Preußen. 
Wappen: Blasonierung: „Erniedrigt geteilt von Blau und Gold, oben ein wachsender, rot gekrönter und rot bewehrter, zwiegeschwänzter goldener Löwe, unten eine fünfblättrige rote Geldernsche Rose (Mispelblüte) mit goldenem Butzen und goldenen Kelchblättern.“
Wappenbeschreibung: Der zwiegeschwänzte goldene Löwe ist der Geldernsche Löwe, die fünfblättrige rote Mispelblüte die Geldernsche Rose, die beide auf die Zugehörigkeit der Stadt Goch zum ehemaligen Herzogtum Geldern hinweisen. Das Wappen entstammt dem älteren Stadtsiegel, das das Stadtwappen als Siegelbild in einem in den Fugen mit stumpfen Spitzen versehenen Spitz-Dreipass (Ausschmückung aus drei nach außen gerundeten Bögen um das innere Siegelbild) in der nachstehenden Tingierung enthält: „Erniedrigt geteilt von Schwarz und Silber, oben ein wachsender, zwiegeschwänzter silberner Löwe, unten eine fünfblättrige silberne Mispelblüte (Geldernsche Rose).“ 

Das Haus zu den fünf Ringen wurde um 1550 als aufwendiges Patrizierhaus in Goch in Nordrhein-Westfalen erbaut. Es liegt zwischen dem Van den Bosch-Haus und dem Mosters-Haus an der Steinstraße Nr. 1 in unmittelbarer Nähe des Gocher Marktplatzes. Es ist das einzige noch fast vollständig erhaltene Haus aus dem 16. Jahrhundert, obwohl es im Zweiten Weltkrieg bis auf die Außenmauern im inneren Kern völlig zerstört worden war. Die Fassade blieb einigermaßen erhalten und das ganze Haus wurde nach dem Zweiten Weltkrieg mit den zur Verfügung stehenden Mitteln durch die Eigentümerfamilie Franz und Theodor Janßen (Ehrenbürger der Stadt Kleve) wieder aufgebaut. 
Das Gebäude diente ursprünglich als adliges Stadtwohnhaus. In den Kellerräumen befand sich ab 1828 zunächst eine Weingroßhandlung. Die Gebrüder Peter und Anton Otten, die vorher schräg gegenüber auf der Steinstraße eine Brauerei betrieben, erwarben das Haus um 1850 und siedelten auf die andere Straßenseite über, um auch dort in den hinteren Gebäudeteilen Bier zu brauen. Die Brauerei bekam so ihren Namen: „Otten'sche Brauerei zu den fünf Ringen“. Im Jahre 1883 erwarb der Brauer Theodor Janssen das Haus samt Brauerei und baute das Gewerbe weiter aus. Bis in die Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg wurde in der Steinstraße niederrheinisches, dunkles Bier durch die Familie Janßen gebraut. Nach dem Krieg und dem Wiederaufbau nahm man in den Räumen neben der Tätigkeit als Getränkeverleger die Limonaden- und Eisproduktion sowie das Abfüllen von Tucher-Bieren, die in Großgebinden aus Nürnberg angefahren wurden, wieder auf. 

Schlüsselwörter: Germany Weimar Republic Goch Stadt town Rheinland Nordrhein-Westfalen Notgeld collector series Pfennig handmade paper Johannes Arndt Jena house arms customs officer rifle smuggler

1922 AD., Germany, Weimar Republic, Goch, Stadt, Notgeld, collector series issue, 75 Pfennig, Grabowski/Mehl 445.3a-3/6. Obverse

State: Germany, Weimar Republic
Issuer: Goch, Stadt
Location of issue: Goch (Rhl / NW)
Date of issue: 1.1.1922
Value: 75 Pfennig
Size: 94 x 65 mm
Material: handmade paper
Watermark: -
Serial : -
Serial no. : -
Signatures: (1)
Printer: Johannes Arndt, Jena
Obv.: … , Das Haus zu den fünf Ringen, beiderseits das Stadtwappen. Ganz unten die Angabe des Druckers.
Rev.: … / 3 / HOLLAND / ES KNALLT DES ZÖLLNERS SCHIESSGEWEHR / … , Zöllner schießt auf Schmuggler der mit Sack auf dem Rücken in Richtung Holland flieht.
References: Grabowski/Mehl 445.3a-3/6 .

Goch ist eine mittlere kreisangehörige Stadt des Kreises Kleve im Regierungsbezirk Düsseldorf. Sie liegt am unteren linken Niederrhein im Nordwesten des Landes Nordrhein-Westfalen. Goch zählt rund 35.374 Einwohner (30. Juni 2016).
Das früheste Schriftzeugnis ist aus der zweiten Hälfte des 11. Jahrhunderts und lautet „Gohhe“. Man stellt den Namen meist zu mittelniederdeutsch oog (‚Aue‘) mit einem Kollektivpräfix ge-. Das Ausgangswort dürfte *goog(e) (‚Auenlandschaft‘) gewesen sein.
Das älteste Dokument, in dem Goch als Stadt bezeichnet wird, trägt das Datum 1261. Das genaue Jahr der Verleihung der Stadtrechte lässt sich nicht mehr ermitteln; wahrscheinlich fällt die Verleihung in die Regierungszeit von Otto II. (Geldern) (1229–1271). Der erste Stadtbefestigungsring wurde 1350 vollendet.
Goch gehörte zunächst zum Herrschaftsbereich der Grafen, später der Herzöge, von Geldern. Es fiel 1473 an das Herzogtum Kleve und 1614 mit dem Vertrag von Xanten an Brandenburg/Preußen. In den folgenden 200 Jahren wechselte die Herrschaft über Goch mehrmals: 1615 wurde die Stadt von Niederländern erobert. Von 1622 bis 1625 herrschten die Spanier in Goch. Von 1757 bis 1763 erfolgte eine Besetzung durch französische Truppen. Von 1795 bis 1815 gehörte Goch zu Frankreich (siehe Franzosenzeit). Während dieser Zeit bildete Goch eine Mairie nach französischem Vorbild und war Sitz des Kantons Goch im Arrondissement Kleve des Rur-Departements. 1815 kam Goch wieder zu Preußen.
Wappen: Blasonierung: „Erniedrigt geteilt von Blau und Gold, oben ein wachsender, rot gekrönter und rot bewehrter, zwiegeschwänzter goldener Löwe, unten eine fünfblättrige rote Geldernsche Rose (Mispelblüte) mit goldenem Butzen und goldenen Kelchblättern.“
Wappenbeschreibung: Der zwiegeschwänzte goldene Löwe ist der Geldernsche Löwe, die fünfblättrige rote Mispelblüte die Geldernsche Rose, die beide auf die Zugehörigkeit der Stadt Goch zum ehemaligen Herzogtum Geldern hinweisen. Das Wappen entstammt dem älteren Stadtsiegel, das das Stadtwappen als Siegelbild in einem in den Fugen mit stumpfen Spitzen versehenen Spitz-Dreipass (Ausschmückung aus drei nach außen gerundeten Bögen um das innere Siegelbild) in der nachstehenden Tingierung enthält: „Erniedrigt geteilt von Schwarz und Silber, oben ein wachsender, zwiegeschwänzter silberner Löwe, unten eine fünfblättrige silberne Mispelblüte (Geldernsche Rose).“

Das Haus zu den fünf Ringen wurde um 1550 als aufwendiges Patrizierhaus in Goch in Nordrhein-Westfalen erbaut. Es liegt zwischen dem Van den Bosch-Haus und dem Mosters-Haus an der Steinstraße Nr. 1 in unmittelbarer Nähe des Gocher Marktplatzes. Es ist das einzige noch fast vollständig erhaltene Haus aus dem 16. Jahrhundert, obwohl es im Zweiten Weltkrieg bis auf die Außenmauern im inneren Kern völlig zerstört worden war. Die Fassade blieb einigermaßen erhalten und das ganze Haus wurde nach dem Zweiten Weltkrieg mit den zur Verfügung stehenden Mitteln durch die Eigentümerfamilie Franz und Theodor Janßen (Ehrenbürger der Stadt Kleve) wieder aufgebaut.
Das Gebäude diente ursprünglich als adliges Stadtwohnhaus. In den Kellerräumen befand sich ab 1828 zunächst eine Weingroßhandlung. Die Gebrüder Peter und Anton Otten, die vorher schräg gegenüber auf der Steinstraße eine Brauerei betrieben, erwarben das Haus um 1850 und siedelten auf die andere Straßenseite über, um auch dort in den hinteren Gebäudeteilen Bier zu brauen. Die Brauerei bekam so ihren Namen: „Otten'sche Brauerei zu den fünf Ringen“. Im Jahre 1883 erwarb der Brauer Theodor Janssen das Haus samt Brauerei und baute das Gewerbe weiter aus. Bis in die Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg wurde in der Steinstraße niederrheinisches, dunkles Bier durch die Familie Janßen gebraut. Nach dem Krieg und dem Wiederaufbau nahm man in den Räumen neben der Tätigkeit als Getränkeverleger die Limonaden- und Eisproduktion sowie das Abfüllen von Tucher-Bieren, die in Großgebinden aus Nürnberg angefahren wurden, wieder auf.

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Name des Albums:Arminius / Germany, Goch
Schlüsselwörter:Germany / Weimar / Republic / Goch / Stadt / town / Rheinland / Nordrhein-Westfalen / Notgeld / collector / series / Pfennig / handmade / paper / Johannes / Arndt / Jena / house / arms / customs / officer / rifle / smuggler
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