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1921 AD., Germany, Weimar Republic, Königswinter (Königswinter Bank und Honnefer Volksbank), Notgeld, collector series issue, 50 Pfennig, Grabowski/Mehl 730.1-4/8. 1508 Obverse 
State: Germany, Weimar Republic
Issuer: Königswinter (Königswinter Bank und Honnefer Volksbank)
Location of issue: Königswinter (town) (Rhl / NW) 
Date of issue: 1.11.1921 AD., 
Value: 50 Pfennig
Size: 91 x 61 mm 
Material: white paper 
Watermark: Parkett
Serial : 1508 (all: 1501-1512 )
Serial no. : -
Signatures:   (2)
Printer: B. Kühlen, Mönchengladbach ; designer: Franz Josef Krings
Obv.: 50 - 50 / Dieser Gutschein ...  /   / …. , Ortsansicht mit Siebengebirge und Rhein. Druck grün, ohne Gemeindestempel.  
Rev.: HAST DU GELIEBT AM SCHÖNEN RHEIN / BEI SANG U. WEIN …. , poem Hans Willy Mertens, arms flanking. 
References: Grabowski/Mehl 730.1-4/8 .  

Königswinter ist eine Stadt im Rhein-Sieg-Kreis in Nordrhein-Westfalen mit 41.277 Einwohnern (31. Dezember 2019), auf der östlichen Rheinseite gegenüber dem Stadtbezirk Bad Godesberg der Bundesstadt Bonn. Die Stadt liegt zu Füßen des Siebengebirges mit dem Petersberg, der als Standort des Bundesgästehauses vielfach Stätte von Konferenzen mit nationaler und internationaler Ausstrahlung wurde. In den Jahren 1064 und 1269 wurde der Ort als „Wintere“ und 1316 als „Wynteren inferior“ (Niederwinter) erwähnt. Erst 1342 erschien zum ersten Mal der Name „Kuoningwinteren“. Der Name Königswinter entstand angeblich, nachdem Karl der Große am Drachenfels eine Weindomäne erworben hatte, es somit ein königlicher Winzerort (lateinisch Vinetum = Weingarten) geworden war, wofür es jedoch keinerlei Nachweis gibt. 
Anfang des 19. Jahrhunderts war in Königswinter die einzige befestigte Straße die heutige Hauptstraße, an der man auch die ältesten Gebäude findet. Weinanbau, Forstwirtschaft, Steinbruch und eine Mine waren die Arbeitgeber. Der bereits im 18. Jahrhundert einsetzende und im 19. Jahrhundert sich verstärkende Fremdenverkehr erschloss dem Ort eine neue wirtschaftliche Grundlage. Insbesondere der Drachenfels wurde durch das romantische Gedicht „The Castled Crag of Drachenfels“ Lord Byrons bekannt und seitdem von britischen Reisenden auf der Grande Tour aufgesucht. Weitere Berühmtheit erlangte der Drachenfels auch durch die Ende des 18. Jahrhunderts wiederentdeckte und von dem Bonner Germanisten Karl Simrock aus dem Mittelhochdeutschen übersetzte Nibelungensage. 
Nach Inkrafttreten des Versailler Vertrags 1920 gehörte Königswinter (inkl. eines Großteils des heutigen Stadtgebietes) zunächst zum unbesetzten Gebiet im Rheinland. Die Grenze zur fünfjährigen Besatzungszone verlief zwischen Oberkassel und Oberdollendorf. Infolge des Ruhrkampfs wurde auch Königswinter am 25. Februar 1923 als Teil des sog. „Einbruchsgebiets“ im südlichen Siegkreis und nördlichen Kreis Neuwied von französischen Truppen besetzt. 
Der Drachenfels ist ein Berg im Siebengebirge am Rhein zwischen Königswinter und Bad Honnef. Aufgrund seiner markanten Lage über dem Rheintal, der Ruine der Burg Drachenfels, seiner Verwendung als Sujet der Rheinromantik und einer frühen touristischen Erschließung erlangte er im 19. Jahrhundert weite Bekanntheit. Mit einer Höhe von 321 m ü. NHN liegt der Gipfel rund 270 m über dem Rhein. 

Johann Wilhelm Mertens gnt. Hans Willy (geboren 26. Mai 1866 in Spich; gestorben 13. Oktober 1921 in Köln-Neustadt-Süd) war ein deutscher Lehrer, Schriftsteller und Sänger. Mertens wurde bekannt für das Texten rheinischer Lieder, darunter etwa Grüßt mir das blonde Kind am Rhein und Ein rheinisches Mädchen bei rheinischem Wein, das von Sängern wie Willy Millowitsch, Willy Schneider und Rudolf Schock interpretiert wurde. 

Text: Hans Willy Mertens – Musik: ? in: Sport-Liederbuch (1921)
Liedtext

Hast Du geliebt am schönen Rhein
bei Sang und Wein, bei schönen Frauen
Dann, Bursche, stell´ Dein Wandern ein
die Welt hat schöneres nicht zu schauen
Dann hörtest Du beim Becherklang
wie Dir im Glas die Nixe sang:
Ein rheinisches Mädchen bei rheinischem Wein
das muß ja der Himmel auf Erden sein

Und kamst Du weit und breit umher
und scherzest Du mit Blond´ und Braunen
vom Rheine gehst Du nimmermehr
liebt Dich sein Kind mit allen Launen
Dann spürtest Du mit jedem Kuß
daß man am Rheine lieben muß
Ein rheinisches Mädchen bei rheinischem Wein
das muß ja der Himmel auf Erden sein

Und ist es nicht des Himmels Macht
und ist es nicht des Himmels Bläue
Was Dir aus ihrem Auge lacht
das ist der Liebe reine Treue
Dann singst Du selbst bei Becherklang
was lockend Dir die Nixe sang
Ein rheinisches Mädchen bei rheinischem Wein
das muß ja der Himmel auf Erden sein

Text: Hans Willy Mertens –     
Schlüsselwörter: Germany Weimar Republic Königswinter Bank Honnefer Volksbank Notgeld collector series Pfennig paper Kühlen Mönchengladbach Franz Josef Krings city view Siebengebirge Rhine river poem Hans Willy Mertens arms

1921 AD., Germany, Weimar Republic, Königswinter (Königswinter Bank und Honnefer Volksbank), Notgeld, collector series issue, 50 Pfennig, Grabowski/Mehl 730.1-4/8. 1508 Obverse

State: Germany, Weimar Republic
Issuer: Königswinter (Königswinter Bank und Honnefer Volksbank)
Location of issue: Königswinter (town) (Rhl / NW)
Date of issue: 1.11.1921 AD.,
Value: 50 Pfennig
Size: 91 x 61 mm
Material: white paper
Watermark: Parkett
Serial : 1508 (all: 1501-1512 )
Serial no. : -
Signatures: (2)
Printer: B. Kühlen, Mönchengladbach ; designer: Franz Josef Krings
Obv.: 50 - 50 / Dieser Gutschein ... / / …. , Ortsansicht mit Siebengebirge und Rhein. Druck grün, ohne Gemeindestempel.
Rev.: HAST DU GELIEBT AM SCHÖNEN RHEIN / BEI SANG U. WEIN …. , poem Hans Willy Mertens, arms flanking.
References: Grabowski/Mehl 730.1-4/8 .

Königswinter ist eine Stadt im Rhein-Sieg-Kreis in Nordrhein-Westfalen mit 41.277 Einwohnern (31. Dezember 2019), auf der östlichen Rheinseite gegenüber dem Stadtbezirk Bad Godesberg der Bundesstadt Bonn. Die Stadt liegt zu Füßen des Siebengebirges mit dem Petersberg, der als Standort des Bundesgästehauses vielfach Stätte von Konferenzen mit nationaler und internationaler Ausstrahlung wurde. In den Jahren 1064 und 1269 wurde der Ort als „Wintere“ und 1316 als „Wynteren inferior“ (Niederwinter) erwähnt. Erst 1342 erschien zum ersten Mal der Name „Kuoningwinteren“. Der Name Königswinter entstand angeblich, nachdem Karl der Große am Drachenfels eine Weindomäne erworben hatte, es somit ein königlicher Winzerort (lateinisch Vinetum = Weingarten) geworden war, wofür es jedoch keinerlei Nachweis gibt.
Anfang des 19. Jahrhunderts war in Königswinter die einzige befestigte Straße die heutige Hauptstraße, an der man auch die ältesten Gebäude findet. Weinanbau, Forstwirtschaft, Steinbruch und eine Mine waren die Arbeitgeber. Der bereits im 18. Jahrhundert einsetzende und im 19. Jahrhundert sich verstärkende Fremdenverkehr erschloss dem Ort eine neue wirtschaftliche Grundlage. Insbesondere der Drachenfels wurde durch das romantische Gedicht „The Castled Crag of Drachenfels“ Lord Byrons bekannt und seitdem von britischen Reisenden auf der Grande Tour aufgesucht. Weitere Berühmtheit erlangte der Drachenfels auch durch die Ende des 18. Jahrhunderts wiederentdeckte und von dem Bonner Germanisten Karl Simrock aus dem Mittelhochdeutschen übersetzte Nibelungensage.
Nach Inkrafttreten des Versailler Vertrags 1920 gehörte Königswinter (inkl. eines Großteils des heutigen Stadtgebietes) zunächst zum unbesetzten Gebiet im Rheinland. Die Grenze zur fünfjährigen Besatzungszone verlief zwischen Oberkassel und Oberdollendorf. Infolge des Ruhrkampfs wurde auch Königswinter am 25. Februar 1923 als Teil des sog. „Einbruchsgebiets“ im südlichen Siegkreis und nördlichen Kreis Neuwied von französischen Truppen besetzt.
Der Drachenfels ist ein Berg im Siebengebirge am Rhein zwischen Königswinter und Bad Honnef. Aufgrund seiner markanten Lage über dem Rheintal, der Ruine der Burg Drachenfels, seiner Verwendung als Sujet der Rheinromantik und einer frühen touristischen Erschließung erlangte er im 19. Jahrhundert weite Bekanntheit. Mit einer Höhe von 321 m ü. NHN liegt der Gipfel rund 270 m über dem Rhein.

Johann Wilhelm Mertens gnt. Hans Willy (geboren 26. Mai 1866 in Spich; gestorben 13. Oktober 1921 in Köln-Neustadt-Süd) war ein deutscher Lehrer, Schriftsteller und Sänger. Mertens wurde bekannt für das Texten rheinischer Lieder, darunter etwa Grüßt mir das blonde Kind am Rhein und Ein rheinisches Mädchen bei rheinischem Wein, das von Sängern wie Willy Millowitsch, Willy Schneider und Rudolf Schock interpretiert wurde.

Text: Hans Willy Mertens – Musik: ? in: Sport-Liederbuch (1921)
Liedtext

Hast Du geliebt am schönen Rhein
bei Sang und Wein, bei schönen Frauen
Dann, Bursche, stell´ Dein Wandern ein
die Welt hat schöneres nicht zu schauen
Dann hörtest Du beim Becherklang
wie Dir im Glas die Nixe sang:
Ein rheinisches Mädchen bei rheinischem Wein
das muß ja der Himmel auf Erden sein

Und kamst Du weit und breit umher
und scherzest Du mit Blond´ und Braunen
vom Rheine gehst Du nimmermehr
liebt Dich sein Kind mit allen Launen
Dann spürtest Du mit jedem Kuß
daß man am Rheine lieben muß
Ein rheinisches Mädchen bei rheinischem Wein
das muß ja der Himmel auf Erden sein

Und ist es nicht des Himmels Macht
und ist es nicht des Himmels Bläue
Was Dir aus ihrem Auge lacht
das ist der Liebe reine Treue
Dann singst Du selbst bei Becherklang
was lockend Dir die Nixe sang
Ein rheinisches Mädchen bei rheinischem Wein
das muß ja der Himmel auf Erden sein

Text: Hans Willy Mertens –

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Name des Albums:Arminius / Germany, Königswinter
Schlüsselwörter:Germany / Weimar / Republic / Königswinter / Bank / Honnefer / Volksbank / Notgeld / collector / series / Pfennig / paper / Kühlen / Mönchengladbach / Franz / Josef / Krings / city / view / Siebengebirge / Rhine / river / poem / Hans / Willy / Mertens / arms
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