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1918 AD., Germany, 2nd Empire - Weimar Republic, Konstadt, town, Notgeld, currency issue, 7 Pfennig, Tieste 3665.05.20.1.A.y. Obverse 
State: Germany, 2nd Empire - Weimar Republic
Issuer: Konstadt, town
Location of issue: Konstadt (OSl / Poland: Wolczyn) Stadt
Date of issue: 10.4.1918 AD., valid til 30.9.1919
Value: 7 Pfennig
Size: 67 x 49 mm
Material: cardboard
Watermark: -
Serial : -
Serial no. : -
Signature: - (0)
Printer:
Obv.: Einlösung nur bis 30. 9. 1919 / ... / / …. , black text, without faksimile signature. 
Rev.: (blank) .
References: Tieste 3665.05.20.1.A.y . 

Wo?czyn (deutsch Konstadt; früher auch Constadt) ist eine Kleinstadt in der Stadt- und Landgemeinde Wo?czyn in der Woiwodschaft Opole (Oppeln) in Polen. Wo?czyn liegt im Kreuzburger Land, rund 12 Kilometer nordwestlich von Kluczbork (Kreuzburg O.S.) und 46 Kilometer nordöstlich von Opole an der Brinica (Brinnitze), einem Nebenfluss des Stober. Einwohner: 5959 (31. Dez. 2016), 
Aus einem Dokument Herzog Heinrichs III. von Schlesien vom 22. Januar 1261 geht hervor, dass der bis dahin „großer Wald“ genannte Ort mit Neumarkter Recht versehen und fortan Fürstenthal genannt wurde. 1293 erfolgte die Erwähnung als Kunstadt,[1] 1294 dann als Cunzinstadt.[2] Im Norden der Stadt, am Standort der heutigen evangelischen Kirche, befand sich eine Raubritterburg, die am 17. Januar 1461 von Herzog Konrad X. dem Weißen von Oels und Breslauer Bürgern eingenommen und geschleift wurde.  1564 hielt die Reformation Einzug und Konstadt wurde protestantisch.  1742 fiel die Stadt mit dem Großteil Schlesiens an Preußen und wurde 1816 dem Landkreis Kreuzburg O.S. zugeteilt, der bis 1820 dem Regierungsbezirk Breslau und danach dem oberschlesischen Regierungsbezirk Oppeln angehörte. 
1845 bestand die Stadt Konstadt aus insgesamt 132 Häusern. In der Vorstadt befanden sich 41 meist hölzerne Häuser. Im gleichen Jahr lebten in Konstadt 1449 Menschen, davon 1187 evangelisch, 102 katholisch und 160 jüdisch. Um 1850 errichtete die jüdische Gemeinde eine Synagoge. 1868 erhielt Konstadt Anschluss an die Oberschlesische Eisenbahn mit der Bahnstrecke Kluczbork–Wroc?aw. 1890 lebten in Konstadt 2525 Menschen. 1904 erhielt Konstadt eine Gasanlage und eine erste Straßenbeleuchtung. 1912 wurde das Krankenhaus erbaut. 1933 lebten in Konstadt 3616, 1939 wiederum 3779 Menschen. 

Der Erste Weltkrieg brachte einigen Branchen mehr Aufträge und Arbeit, während er für andere negative Folgen hatte. Die Lebensmittelversorgung war 1916 und 1917 stark eingeschränkt. Die meisten Waren waren rationiert, und die Preise für die übrigen Produkte waren sehr hoch. Der Schulunterricht wurde verkürzt, und im Winter blieben die Schulen aufgrund von Kohlemangel über längere Zeiträume geschlossen. In dieser Zeit wurden Frauenhilfsorganisationen aktiver.  Der Vertrag von Versailles legte fest, dass die Loyalität Oberschlesiens durch eine Volksabstimmung entschieden werden sollte. Daher marschierte am 6. Februar 1920 ein 120 Mann starkes französisches Kontingent unter dem Kommando von Bazals in Wo?czyn ein. Anhänger Polens nahmen Kontakt zu französischen Offizieren auf. Die übrige Bevölkerung blieb zurückhaltend. Die Franzosen verboten die Veröffentlichung der deutschsprachigen Zeitung. Eine Sonderpolizeieinheit wurde zur Überwachung des Referendums eingerichtet, ebenso wie ein kommunales Volksabstimmungskommissariat. Am 20. März 1921 begann die Abstimmung. Von den 2.689 Wahlberechtigten stimmten 2.655 für Deutschland und nur 34 für Polen. Während des Dritten Schlesischen Aufstands im Jahr 1921 errichteten die Deutschen Selbstverteidigungseinheiten im Bezirk Kluczbork; Wo?czyn war nicht in die Kampfhandlungen verwickelt. Die Nachkriegszeit nach der Teilung Schlesiens brachte erhebliche Störungen der bestehenden Handels- und Produktionsbeziehungen mit sich. 

Ende Januar 1945 erreichten die ersten Kriegshandlungen die Stadt. Nach Einmarsch der Roten Armee am 21. Januar 1945 war die Stadt zu ca. 40 % einschließlich der Siegessäule zerstört. 
Als Folge des Zweiten Weltkriegs fiel Konstadt 1945 wie der größte Teil Schlesiens unter polnische Verwaltung. Nachfolgend wurde der Ort in Wo?czyn umbenannt und der Woiwodschaft Schlesien angeschlossen. 1950 wurde es der Woiwodschaft Oppeln eingegliedert. 1999 kam der Ort zum neu gegründeten Powiat Kluczborski (Kreis Kreuzburg). 
Wappen: In schwarz ein steigender Halbmond mit Gesicht, besetzt mit einem silbernen Zinnenturm; auf den Hörnern des Mondes je ein goldener Stern. 

Schlüsselwörter: Germany Empire Weimar Republic Konstadt Oberschlesien Poland Wolczyn town Notgeld currency Pfennig cardboard blank

1918 AD., Germany, 2nd Empire - Weimar Republic, Konstadt, town, Notgeld, currency issue, 7 Pfennig, Tieste 3665.05.20.1.A.y. Obverse

State: Germany, 2nd Empire - Weimar Republic
Issuer: Konstadt, town
Location of issue: Konstadt (OSl / Poland: Wolczyn) Stadt
Date of issue: 10.4.1918 AD., valid til 30.9.1919
Value: 7 Pfennig
Size: 67 x 49 mm
Material: cardboard
Watermark: -
Serial : -
Serial no. : -
Signature: - (0)
Printer:
Obv.: Einlösung nur bis 30. 9. 1919 / ... / / …. , black text, without faksimile signature.
Rev.: (blank) .
References: Tieste 3665.05.20.1.A.y .

Wo?czyn (deutsch Konstadt; früher auch Constadt) ist eine Kleinstadt in der Stadt- und Landgemeinde Wo?czyn in der Woiwodschaft Opole (Oppeln) in Polen. Wo?czyn liegt im Kreuzburger Land, rund 12 Kilometer nordwestlich von Kluczbork (Kreuzburg O.S.) und 46 Kilometer nordöstlich von Opole an der Brinica (Brinnitze), einem Nebenfluss des Stober. Einwohner: 5959 (31. Dez. 2016),
Aus einem Dokument Herzog Heinrichs III. von Schlesien vom 22. Januar 1261 geht hervor, dass der bis dahin „großer Wald“ genannte Ort mit Neumarkter Recht versehen und fortan Fürstenthal genannt wurde. 1293 erfolgte die Erwähnung als Kunstadt,[1] 1294 dann als Cunzinstadt.[2] Im Norden der Stadt, am Standort der heutigen evangelischen Kirche, befand sich eine Raubritterburg, die am 17. Januar 1461 von Herzog Konrad X. dem Weißen von Oels und Breslauer Bürgern eingenommen und geschleift wurde. 1564 hielt die Reformation Einzug und Konstadt wurde protestantisch. 1742 fiel die Stadt mit dem Großteil Schlesiens an Preußen und wurde 1816 dem Landkreis Kreuzburg O.S. zugeteilt, der bis 1820 dem Regierungsbezirk Breslau und danach dem oberschlesischen Regierungsbezirk Oppeln angehörte.
1845 bestand die Stadt Konstadt aus insgesamt 132 Häusern. In der Vorstadt befanden sich 41 meist hölzerne Häuser. Im gleichen Jahr lebten in Konstadt 1449 Menschen, davon 1187 evangelisch, 102 katholisch und 160 jüdisch. Um 1850 errichtete die jüdische Gemeinde eine Synagoge. 1868 erhielt Konstadt Anschluss an die Oberschlesische Eisenbahn mit der Bahnstrecke Kluczbork–Wroc?aw. 1890 lebten in Konstadt 2525 Menschen. 1904 erhielt Konstadt eine Gasanlage und eine erste Straßenbeleuchtung. 1912 wurde das Krankenhaus erbaut. 1933 lebten in Konstadt 3616, 1939 wiederum 3779 Menschen.

Der Erste Weltkrieg brachte einigen Branchen mehr Aufträge und Arbeit, während er für andere negative Folgen hatte. Die Lebensmittelversorgung war 1916 und 1917 stark eingeschränkt. Die meisten Waren waren rationiert, und die Preise für die übrigen Produkte waren sehr hoch. Der Schulunterricht wurde verkürzt, und im Winter blieben die Schulen aufgrund von Kohlemangel über längere Zeiträume geschlossen. In dieser Zeit wurden Frauenhilfsorganisationen aktiver. Der Vertrag von Versailles legte fest, dass die Loyalität Oberschlesiens durch eine Volksabstimmung entschieden werden sollte. Daher marschierte am 6. Februar 1920 ein 120 Mann starkes französisches Kontingent unter dem Kommando von Bazals in Wo?czyn ein. Anhänger Polens nahmen Kontakt zu französischen Offizieren auf. Die übrige Bevölkerung blieb zurückhaltend. Die Franzosen verboten die Veröffentlichung der deutschsprachigen Zeitung. Eine Sonderpolizeieinheit wurde zur Überwachung des Referendums eingerichtet, ebenso wie ein kommunales Volksabstimmungskommissariat. Am 20. März 1921 begann die Abstimmung. Von den 2.689 Wahlberechtigten stimmten 2.655 für Deutschland und nur 34 für Polen. Während des Dritten Schlesischen Aufstands im Jahr 1921 errichteten die Deutschen Selbstverteidigungseinheiten im Bezirk Kluczbork; Wo?czyn war nicht in die Kampfhandlungen verwickelt. Die Nachkriegszeit nach der Teilung Schlesiens brachte erhebliche Störungen der bestehenden Handels- und Produktionsbeziehungen mit sich.

Ende Januar 1945 erreichten die ersten Kriegshandlungen die Stadt. Nach Einmarsch der Roten Armee am 21. Januar 1945 war die Stadt zu ca. 40 % einschließlich der Siegessäule zerstört.
Als Folge des Zweiten Weltkriegs fiel Konstadt 1945 wie der größte Teil Schlesiens unter polnische Verwaltung. Nachfolgend wurde der Ort in Wo?czyn umbenannt und der Woiwodschaft Schlesien angeschlossen. 1950 wurde es der Woiwodschaft Oppeln eingegliedert. 1999 kam der Ort zum neu gegründeten Powiat Kluczborski (Kreis Kreuzburg).
Wappen: In schwarz ein steigender Halbmond mit Gesicht, besetzt mit einem silbernen Zinnenturm; auf den Hörnern des Mondes je ein goldener Stern.

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Name des Albums:Arminius / Germany, Konstadt
Schlüsselwörter:Germany / Empire / Weimar / Republic / Konstadt / Oberschlesien / Poland / Wolczyn / town / Notgeld / currency / Pfennig / cardboard / blank
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