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1922 AD., Germany, Weimar Republic, Festenberg, Stadt, Notgeld, currency issue, 1000 Mark, Müller 1500.7. 00862* Reverse
State: Germany, Weimar Republic
Issuer: Festenberg (Sln / Polen: Twardogöra) Stadt
Location of issue: Festenberg in Niederschlesien
Date of issue: 15.12.1922 
Value: 1000 Mark , durch Lochung entwertet
Size: 197 x 116 mm
Material: yellow paper
Watermark: -
Serial : -
Serial no. : 00862*
Signatures: (2)
Printer: Buchdruckerei Festenberg 
Obv.: … , Stadtwappen und Siegel, im Unterdruck Frontseite des Rathauses, brauner Text und Rahmen, darunter Drucker.
Rev.: … , Allegorien für Tischler-Industrie in Kreisen über Stadtansicht und Rathaus, dazwischen Tischler bei der Arbeit.
References: Müller 1500.7 .

Twardogóra (deutsch Festenberg) ist heute eine Stadt im Powiat Ole?nicki der Woiwodschaft Niederschlesien in Polen. Sie ist Sitz der gleichnamigen Stadt-und-Land-Gemeinde mit 12.521 Einwohnern (Stand 1. Januar 2024). Festenberg entstand als Marktort an einer Handelsstraße von Breslau nach Posen. Erstmals urkundlich erwähnt wurde „Vestenberg“, als es am 1. September 1293 vom Glogauer Herzog Heinrich III. das Neumarkter Stadtrecht erhielt.
Twardogóra liegt am Nordhang des Katzengebirges, etwa 18 Kilometer nordwestlich von Syców (Groß Wartenberg) und 40 Kilometer nordöstlich von Breslau.
Nach dem Ersten Schlesischen Krieg 1742 fiel Festenberg an Preußen. 1743 wurde es von Heinrich von Reichenbach erworben, der es 1744 seiner Standesherrschaft Goschütz eingliederte. 1910 wurde die Stadt elektrifiziert und 1908 erfolgte der Anschluss an das Eisenbahnnetz. Ausdruck dieser Entwicklung waren auch neue Institutionen wie eine Bank, eine Druckerei, das Amtsgericht Festenberg samt Gefängnis und das Rathaus am Ring, die vor dem Ersten Weltkrieg in Festenberg entstanden. Das Stadtgebiet von Festenberg vergrößerte sich 1908 und 1912 als der gesamte Gutsbezirk Alt Festenberg und 1910 die Landgemeinde Alt Festenberg (1895: 668 Einwohner) eingemeindet wurden. Festenberg gehörte zum Kreis Wartenberg (ab 1888: Kreis Groß Wartenberg).
Im Zweiten Weltkrieg wurde Festenberg am 23. Januar 1945 von der Roten Armee besetzt und fiel nach Kriegsende 1945 an Polen. Anschließend wurde es in Twardogóra umbenannt. 1945/46 wurden die deutschen Bewohner, soweit sie nicht schon vorher geflohen waren, von der örtlichen polnischen Verwaltungsbehörde aus Festenberg vertrieben. Die neu angesiedelten Bewohner waren zum Teil Vertriebene aus Ostpolen, das an die Sowjetunion gefallen war.
Wappen: Es zeigt eine silberne (weiße) Burg oder Festung auf einem grünen Dreiberg vor rotem Hintergrund über Wellen. Die Darstellung der „festen Burg“ auf einem Berg versinnbildlicht den deutschen Namen Festenberg sowie die polnische Bedeutung von Twardogóra („harter/fester Berg“).

1912 wurde in Twardogóra (damals Festenberg) ein neues Rathaus errichtet. Es entstand an der Südseite des Marktplatzes und wurde von der ortsansässigen Baufirma Walter Küthz im sogenannten Wilhelminischen Stil erbaut, benannt nach Kaiser Wilhelm II. Dieser Stil greift Elemente des Historismus auf, berücksichtigt aber vor allem die Funktion eines öffentlichen Gebäudes – es sollte den Betrachter ansprechend beeindrucken, gleichzeitig aber unkonventionell, praktisch und funktional sein. Der Landrat, der zur Eröffnung des neuen Gebäudes eingeladen war, lobte es als das schönste aller Rathäuser in schlesischen Kleinstädten.
Das Rathaus diente der Stadt nur 33 Jahre lang. Im Januar 1945 marschierte die Rote Armee in die Stadt ein. Rathaus und Postamt waren strategische Ziele. Aber mussten sie wirklich niederbrennen? ( https://lectorium.dblog.pl/przedwojenny-ratusz-w-twardogorze ) 
   

Schlüsselwörter: Germany Weimar Republic Festenberg Niederschlesien Stadt town Twardogóra Poland Notgeld currency Mark paper arms seal town hall allegory clothmaker carpenter industry holed

1922 AD., Germany, Weimar Republic, Festenberg, Stadt, Notgeld, currency issue, 1000 Mark, Müller 1500.7. 00862* Reverse

State: Germany, Weimar Republic
Issuer: Festenberg (Sln / Polen: Twardogöra) Stadt
Location of issue: Festenberg in Niederschlesien
Date of issue: 15.12.1922
Value: 1000 Mark , durch Lochung entwertet
Size: 197 x 116 mm
Material: yellow paper
Watermark: -
Serial : -
Serial no. : 00862*
Signatures: (2)
Printer: Buchdruckerei Festenberg
Obv.: … , Stadtwappen und Siegel, im Unterdruck Frontseite des Rathauses, brauner Text und Rahmen, darunter Drucker.
Rev.: … , Allegorien für Tischler-Industrie in Kreisen über Stadtansicht und Rathaus, dazwischen Tischler bei der Arbeit.
References: Müller 1500.7 .

Twardogóra (deutsch Festenberg) ist heute eine Stadt im Powiat Ole?nicki der Woiwodschaft Niederschlesien in Polen. Sie ist Sitz der gleichnamigen Stadt-und-Land-Gemeinde mit 12.521 Einwohnern (Stand 1. Januar 2024). Festenberg entstand als Marktort an einer Handelsstraße von Breslau nach Posen. Erstmals urkundlich erwähnt wurde „Vestenberg“, als es am 1. September 1293 vom Glogauer Herzog Heinrich III. das Neumarkter Stadtrecht erhielt.
Twardogóra liegt am Nordhang des Katzengebirges, etwa 18 Kilometer nordwestlich von Syców (Groß Wartenberg) und 40 Kilometer nordöstlich von Breslau.
Nach dem Ersten Schlesischen Krieg 1742 fiel Festenberg an Preußen. 1743 wurde es von Heinrich von Reichenbach erworben, der es 1744 seiner Standesherrschaft Goschütz eingliederte. 1910 wurde die Stadt elektrifiziert und 1908 erfolgte der Anschluss an das Eisenbahnnetz. Ausdruck dieser Entwicklung waren auch neue Institutionen wie eine Bank, eine Druckerei, das Amtsgericht Festenberg samt Gefängnis und das Rathaus am Ring, die vor dem Ersten Weltkrieg in Festenberg entstanden. Das Stadtgebiet von Festenberg vergrößerte sich 1908 und 1912 als der gesamte Gutsbezirk Alt Festenberg und 1910 die Landgemeinde Alt Festenberg (1895: 668 Einwohner) eingemeindet wurden. Festenberg gehörte zum Kreis Wartenberg (ab 1888: Kreis Groß Wartenberg).
Im Zweiten Weltkrieg wurde Festenberg am 23. Januar 1945 von der Roten Armee besetzt und fiel nach Kriegsende 1945 an Polen. Anschließend wurde es in Twardogóra umbenannt. 1945/46 wurden die deutschen Bewohner, soweit sie nicht schon vorher geflohen waren, von der örtlichen polnischen Verwaltungsbehörde aus Festenberg vertrieben. Die neu angesiedelten Bewohner waren zum Teil Vertriebene aus Ostpolen, das an die Sowjetunion gefallen war.
Wappen: Es zeigt eine silberne (weiße) Burg oder Festung auf einem grünen Dreiberg vor rotem Hintergrund über Wellen. Die Darstellung der „festen Burg“ auf einem Berg versinnbildlicht den deutschen Namen Festenberg sowie die polnische Bedeutung von Twardogóra („harter/fester Berg“).

1912 wurde in Twardogóra (damals Festenberg) ein neues Rathaus errichtet. Es entstand an der Südseite des Marktplatzes und wurde von der ortsansässigen Baufirma Walter Küthz im sogenannten Wilhelminischen Stil erbaut, benannt nach Kaiser Wilhelm II. Dieser Stil greift Elemente des Historismus auf, berücksichtigt aber vor allem die Funktion eines öffentlichen Gebäudes – es sollte den Betrachter ansprechend beeindrucken, gleichzeitig aber unkonventionell, praktisch und funktional sein. Der Landrat, der zur Eröffnung des neuen Gebäudes eingeladen war, lobte es als das schönste aller Rathäuser in schlesischen Kleinstädten.
Das Rathaus diente der Stadt nur 33 Jahre lang. Im Januar 1945 marschierte die Rote Armee in die Stadt ein. Rathaus und Postamt waren strategische Ziele. Aber mussten sie wirklich niederbrennen? ( https://lectorium.dblog.pl/przedwojenny-ratusz-w-twardogorze )

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Name des Albums:Arminius / Germany, Festenberg
Schlüsselwörter:Germany / Weimar / Republic / Festenberg / Niederschlesien / Stadt / town / Twardogóra / Poland / Notgeld / currency / Mark / paper / arms / seal / town / hall / allegory / clothmaker / carpenter / industry / holed
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