State: Germany, Weimar Republic
Issuer: Bielefeld (city), magistrate
Location of issue: Bielefeld (city) (Wfl / NW)
Date of issue: 15.5.1921 AD.,
Value: 50 Pfennig
Size: 90 x 56 mm
Material: paper
Watermark: -
Serial : -
Serial no. : 617171*
Signatures: (2)
Printer: ?
Obv.: Stadt- / sparkasse / Bielefeld / …. , six circular logos representing names of the bank directors around rhomb, inhabitant counts of Bielefeld at different dates within.
Rev.: LUTTERKOLK IN BIELEFELD ... , Abbildung der Legende vom Storch, der die Babys aus dem Lutterkolk holt, letter Ü of “R Ü B CH E N“ in lower left edge, serial below. Designer´s signature KWSI at left of lake.
References: Grabowski/Mehl 103.5a-2/6 .
http://blog.mehrwissen.info/www/mehrwissen/bstblog.nsf/dx/eine-zukunftsvision-aus-dem-jahr-1921-bielefelder-notgeld-nach-80-jahren.html : Auf den kleineren Geldscheinen zu 10, 25 und 50 Pfg. findest du die Namen der Mitglieder der Sparkassenverwaltung in Bilderrätseln: Heringshaus, Horn, Ruscher, Jockusch, Brüggemann, Hanke.
Lutterkolk, ein Teich direkt hinter der Quelle der Lutter.
Zur besseren Unterscheidung spricht man bei der Gütersloher Lutter auch von der „Ems-Lutter“, da ihr Wasser der Ems zufließt, und bei der Bielefelder Lutter von der „Weser-Lutter“, da sie über die Westfälische Aa in die Weser entwässert. Die Bezeichnung Lutter ist eine Abwandlung von „lauter“ und stammt aus dem Mittelhochdeutschen, wo es für lauter, hell, rein, sauber steht. Das dürfte hier bei Benennung des Gewässers wegen seines reinen Quellwassers eine Rolle gespielt haben. Lutter wie Lauter sind häufige Fluss- oder Bachnamem, kommen aber auch in Ortsnamen vor, wie Lutterbeck, Lutter am Barenberge oder Kaiserslautern. Das gleichbedeutende „lauter“ gibt es heute noch als Ausdruck, z. B. ein „lauterer Charakter“.
Die Lutter ist ein 25,0 km langer, orografisch rechter Nebenfluss der Ems in Nordrhein-Westfalen, Deutschland. Sie entspringt im Bielefelder Stadtteil Quelle auf einer Höhe von 127 m ü. NN und fließt in südwestlicher Richtung zunächst durch Bielefeld-Ummeln, dann durch den Gütersloher Ortsteil Isselhorst, wo sie im Ortskern den Reiherbach aufnimmt.
In unmittelbarer Nähe zur Quelle der Gütersloher Lutter entspringt die in östliche Richtung durch die Bielefelder Innenstadt fließende Bielefelder Lutter. Die Bielefelder Lutter ist jedoch nicht natürlichen Ursprungs, sondern wurde im Jahr 1452 – sehr zum Ärger der Mönche des Klosters Marienfeld, die um ihre Wasserversorgung fürchteten – von der Gütersloher Lutter kurz hinter der Quelle (dem Lutterkolk) abgegraben und teilweise nach Nordosten umgeleitet. Das Wasser wurde dem Wassergraben zwischen der Bielefelder Alt- und Neustadt zugeführt, wozu die eigentlich durch Bielefeld fließenden Bohnenbach und Fußbach nicht ausreichten.