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1923 AD., Germany, Weimar Republic, Bielefeld (city), Notgeld, collector series issue, 1 Gold Mark, Grabowski 100a. Obverse 
State: Germany, Weimar Republic 
Issuer: Bielefeld (Stadt), Stadtsparkasse, Ruhrhilfe
Location of issue: Bielefeld (Stadt) (Westfalen / Nordrhein-Westfalen)
Date of issue: 1.2.1923
Value: 1 Gold Mark
Size: ca. 150 x 85 mm
Material: Seide – silk 
Watermark: -
Serial : -
Serial no. : -
Signatures: Heringhaus & Brüggemann (2) 
Printer: E. Gundlach A. G., Bielefeld ; designer: Schreiber 
Obv.: 1 Gold – Mark / EINS, ZWEI, DREI IM SAUSESCHRITT LÄUFT DIE ZEIT WIR SPRINGEN MIT …. / … , schwarze scherenschnittartige Darstellungen zum Thema Ruhrbesetzung, rechts unten ein runder Stempel.
Rev.: … DEUTSCHER HILF DIR SELBST DANN HILFT DIR GOTT ... , schwarze scherenschnittartige Darstellungen zum Thema Ruhrbesetzung.
References: Grabowski 100a .

Einszweidrei, im Sauseschritt Läuft die Zeit; wir laufen mit. – Herkunft und Kontext  Dieses Zitat entstammt Buschs Bildergeschichte „Julchen“, die im Jahr 1877 veröffentlicht wurde. Es ist Teil eines größeren Werks und spiegelt Buschs charakteristischen Stil wider, der oft humorvolle und pointierte Beobachtungen des menschlichen Verhaltens und der Gesellschaft enthält. 
Bedeutung und Interpretation:  
Der Spruch thematisiert auf prägnante Weise die menschliche Wahrnehmung der Zeit und unsere Beziehung zu ihr:      Schnelligkeit der Zeit: Das „Einszweidrei“ und der „Sauseschritt“ vermitteln ein Gefühl von Geschwindigkeit und Eile.     Unaufhaltsamkeit: Die Zeit wird als etwas dargestellt, das ständig voranschreitet, ohne anzuhalten. 
Menschliche Anpassung: Der zweite Teil „wir laufen mit“ deutet darauf hin, dass wir Menschen uns diesem Tempo anpassen und mithalten müssen.  Aktualität und Relevanz  Obwohl das Zitat über 140 Jahre alt ist, hat es bis heute nicht an Aktualität verloren. Es spricht ein zeitloses Thema an, das viele Menschen auch in der modernen, schnelllebigen Gesellschaft beschäftigt. Die Wahrnehmung, dass die Zeit immer schneller zu vergehen scheint, ist ein weit verbreitetes Phänomen, besonders in stressigen Perioden oder zum Jahresende.  Wilhelm Buschs prägnante Formulierung hat sich zu einem geflügelten Wort entwickelt, das oft zitiert wird, wenn es darum geht, die Schnelllebigkeit des Alltags oder das subjektive Empfinden des Zeitvergehens zu beschreiben. 

Propagandanote gegen die Ruhrbesetzung durch die Franzosen/Belgier im Jahr 1923. 
Am rückten 11. Januar 1923 fünf französischen Divisionen und einige belgischen Einheiten unter dem Oberbefehl des französischen Generals Degoutte in das bisher unbesetzte Ruhrgebiet ein. Am 15. Januar stieß man über Bochum bis Vorhalle, Wetter, Witten, Castrop, Herten, Sunderwich und Datteln vor, um am 16. Januar Dortmund und Lünen zu erreichen. Insgesamt betrug die belgisch-französische Truppenstärke etwa 60.000 Mann. Der französische Ministerpräsident Raymond Poincaré begründete das Vorgehen damit, die ausstehenden Reparationsleistungen sichern zu wollen, schließlich habe das Deutsche Reich Rückstände bei den Lieferverpflichtungen aus dem Friedensvertrag. Das eigentliche Ziel war jedoch, den Versailler Vertrag zugunsten Frankreichs zu revidieren und die deutsche Westgrenze nach Osten zu verschieben.
In Deutschland löste der Einmarsch einen parteiübergreifenden Sturm der Entrüstung aus. Die Bevölkerung des Ruhrgebiets leistete, ermutigt und finanziell unterstützt von der Reichsregierung unter Wilhelm Cuno, einen beeindruckenden passiven Widerstand, sodass die Besatzungsmächte nur unter größten Schwierigkeiten Kohle und Koks aus dem Ruhrgebiet abtransportieren konnten, da sowohl die Bergleute wie auch die Eisenbahner nicht bereit waren, für die Besatzer zu arbeiten, zumal die deutsche Regierung den Beamten verboten hatte, deren Befehle zu befolgen.
Ihnen drohte nun nicht nur die Ausweisung ins „unbesetzte“ Reichsgebiet, sondern auch Verhaftungen und Gerichtsverfahren mit harten Urteilen, wie Gefängnis und hohen Geldstrafen. Zwischen 120.000 und 150.000 Personen wurden aus dem Ruhrgebiet und dem besetzten Rheinland ausgewiesen. 

Schlüsselwörter: Germany Weimar Republic Bielefeld city town Stadt Westfalen Nordrhein-Westfalen Notgeld collector series Gold Mark silk Heringhaus Brüggemann Gundlach Schreiber demon animal French soldier stamp Ruhrgebiet occupation

1923 AD., Germany, Weimar Republic, Bielefeld (city), Notgeld, collector series issue, 1 Gold Mark, Grabowski 100a. Obverse

State: Germany, Weimar Republic
Issuer: Bielefeld (Stadt), Stadtsparkasse, Ruhrhilfe
Location of issue: Bielefeld (Stadt) (Westfalen / Nordrhein-Westfalen)
Date of issue: 1.2.1923
Value: 1 Gold Mark
Size: ca. 150 x 85 mm
Material: Seide – silk
Watermark: -
Serial : -
Serial no. : -
Signatures: Heringhaus & Brüggemann (2)
Printer: E. Gundlach A. G., Bielefeld ; designer: Schreiber
Obv.: 1 Gold – Mark / EINS, ZWEI, DREI IM SAUSESCHRITT LÄUFT DIE ZEIT WIR SPRINGEN MIT …. / … , schwarze scherenschnittartige Darstellungen zum Thema Ruhrbesetzung, rechts unten ein runder Stempel.
Rev.: … DEUTSCHER HILF DIR SELBST DANN HILFT DIR GOTT ... , schwarze scherenschnittartige Darstellungen zum Thema Ruhrbesetzung.
References: Grabowski 100a .

Einszweidrei, im Sauseschritt Läuft die Zeit; wir laufen mit. – Herkunft und Kontext Dieses Zitat entstammt Buschs Bildergeschichte „Julchen“, die im Jahr 1877 veröffentlicht wurde. Es ist Teil eines größeren Werks und spiegelt Buschs charakteristischen Stil wider, der oft humorvolle und pointierte Beobachtungen des menschlichen Verhaltens und der Gesellschaft enthält.
Bedeutung und Interpretation:
Der Spruch thematisiert auf prägnante Weise die menschliche Wahrnehmung der Zeit und unsere Beziehung zu ihr: Schnelligkeit der Zeit: Das „Einszweidrei“ und der „Sauseschritt“ vermitteln ein Gefühl von Geschwindigkeit und Eile. Unaufhaltsamkeit: Die Zeit wird als etwas dargestellt, das ständig voranschreitet, ohne anzuhalten.
Menschliche Anpassung: Der zweite Teil „wir laufen mit“ deutet darauf hin, dass wir Menschen uns diesem Tempo anpassen und mithalten müssen. Aktualität und Relevanz Obwohl das Zitat über 140 Jahre alt ist, hat es bis heute nicht an Aktualität verloren. Es spricht ein zeitloses Thema an, das viele Menschen auch in der modernen, schnelllebigen Gesellschaft beschäftigt. Die Wahrnehmung, dass die Zeit immer schneller zu vergehen scheint, ist ein weit verbreitetes Phänomen, besonders in stressigen Perioden oder zum Jahresende. Wilhelm Buschs prägnante Formulierung hat sich zu einem geflügelten Wort entwickelt, das oft zitiert wird, wenn es darum geht, die Schnelllebigkeit des Alltags oder das subjektive Empfinden des Zeitvergehens zu beschreiben.

Propagandanote gegen die Ruhrbesetzung durch die Franzosen/Belgier im Jahr 1923.
Am rückten 11. Januar 1923 fünf französischen Divisionen und einige belgischen Einheiten unter dem Oberbefehl des französischen Generals Degoutte in das bisher unbesetzte Ruhrgebiet ein. Am 15. Januar stieß man über Bochum bis Vorhalle, Wetter, Witten, Castrop, Herten, Sunderwich und Datteln vor, um am 16. Januar Dortmund und Lünen zu erreichen. Insgesamt betrug die belgisch-französische Truppenstärke etwa 60.000 Mann. Der französische Ministerpräsident Raymond Poincaré begründete das Vorgehen damit, die ausstehenden Reparationsleistungen sichern zu wollen, schließlich habe das Deutsche Reich Rückstände bei den Lieferverpflichtungen aus dem Friedensvertrag. Das eigentliche Ziel war jedoch, den Versailler Vertrag zugunsten Frankreichs zu revidieren und die deutsche Westgrenze nach Osten zu verschieben.
In Deutschland löste der Einmarsch einen parteiübergreifenden Sturm der Entrüstung aus. Die Bevölkerung des Ruhrgebiets leistete, ermutigt und finanziell unterstützt von der Reichsregierung unter Wilhelm Cuno, einen beeindruckenden passiven Widerstand, sodass die Besatzungsmächte nur unter größten Schwierigkeiten Kohle und Koks aus dem Ruhrgebiet abtransportieren konnten, da sowohl die Bergleute wie auch die Eisenbahner nicht bereit waren, für die Besatzer zu arbeiten, zumal die deutsche Regierung den Beamten verboten hatte, deren Befehle zu befolgen.
Ihnen drohte nun nicht nur die Ausweisung ins „unbesetzte“ Reichsgebiet, sondern auch Verhaftungen und Gerichtsverfahren mit harten Urteilen, wie Gefängnis und hohen Geldstrafen. Zwischen 120.000 und 150.000 Personen wurden aus dem Ruhrgebiet und dem besetzten Rheinland ausgewiesen.

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Datei-Information
Dateiname:M5_7_25-002vsst.jpg
Name des Albums:Arminius / Germany, Bielefeld
Schlüsselwörter:Germany / Weimar / Republic / Bielefeld / city / town / Stadt / Westfalen / Nordrhein-Westfalen / Notgeld / collector / series / Gold / Mark / silk / Heringhaus / Brüggemann / Gundlach / Schreiber / demon / animal / French / soldier / stamp / Ruhrgebiet / occupation
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URL:http://www.arminius-numismatics.com/coppermine1414/cpg15x/displayimage.php?pid=25324
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