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1923 AD., Germany, Weimar Republic, Straubing, Stadt, 1.000.000 Mark, Keller 4904i.2.1. BI 23945 Obverse 
State: Germany, Weimar Republic 
Issuer: Straubing (Bayern) Stadtrat
Location of issue: Straubing (Bayern) 
Date of issue: 15.8.1923
Value: 1.000.000 / Eine Million Mark
Size: 143 x 58 mm
Material: paper 
Watermark: -
Serial : BI
Serial no. : 23945
Signatures: (1)
Printer: 
Obv.:  … , links oben Wappen der Stadt Straubing: Ein Pflug, darüber nebeneinander zwei Schildchen mit den bayerischen Rauten.
Rev.: (leer) .
References: Keller 4904i.2.1 .

Im niederbayerischen Straubing sind für die Jahre 1917 bis 1923 verschiedene Notgeldausgaben überliefert. Die Stadt selbst gab 1917 Gutscheine zu 25 und 50 Pfennig in einfacher Gestaltung aus, die Herstellung erfolgte durch Gebrüder Parcus in München. 1918 folgte die Ausgabe von Kriegsgeld zu 10 und 25 Pfennig, die Scheine zeigen Straubinger Motive wie das Wappen oder den Stadtturm. Den Druck besorgte J. A. Schwarz in Lindenberg. Gutscheine zu 50 Pfennig von 1919 zeigen die literarische Figur des Bruder Straubinger als Sinnbild des wandernden Handwerksburschen, der Entwurf stammt von Edmund Senft. Eine Gutscheinserie von 1923 mit inflationsbedingt hohen Werten zu 100.000 bis 1 Million Mark zeigen erneut das Wappen und den Straubinger Stadtturm. Die Städtischen Betriebe gaben 1923 wertbeständiges Notgeld zu 35 und 60 Goldpfennig und 1,05, 2,10 und 4,20 Goldmark in einfacher Gestaltung aus. Das Bankgeschäft Josef Gerhaher und die Gewerbebank Straubing gaben ebenfalls 1923 Notgeld in Form von Platzanweisungen oder Schecks aus. 

Straubing ist eine kreisfreie Stadt im Regierungsbezirk Niederbayern in Ostbayern mit 49.164 Einwohnern (Stand: 31. Dezember 2022). Im späten Mittelalter war die Stadt neben München, Landshut und Ingolstadt eine der Hauptstädte der bayerischen Teilherzogtümer. 
Ab etwa 500 v. Chr. siedelten hier die Kelten der Hallstattkultur in einem Oppidum. Von ihnen stammt auch der erste erhaltene Siedlungsname Sorviodurum. Die Römer behielten den keltischen Ortsnamen Sorviodurum und bauten die Stätte zu einem bedeutenden Militärplatz an der osträtischen Donaugrenze aus. Nach dem Ende des Römischen Reiches wurde Straubing fast übergangslos zu einem Siedlungszentrum der Bajuwaren, die sich vor allem im Bereich der alten römischen Siedlung um den heutigen Kirchhof von St. Peter zwischen Allachbach und Donau und des heutigen Stadtteils Alburg niederließen. Nach bajuwarischer Gepflogenheit wurde die neue Siedlung nach dem Sippenführer Strupo Strupinga genannt, woraus sich schließlich der Name Straubing entwickelte. Die erste urkundliche Erwähnung 897 fällt in diese Zeit. Kaiser Heinrich schenkte sein Gut zu Straubing seinem Bruder Bruno, damals Bischof von Augsburg. Nach dessen Tod 1029 ging die Grundherrschaft über das alte Straubing an das Augsburger Domkapitel über, von dessen Herrschaft sich die Stadt erst 1537 freikaufte. 
Wappen: „In Rot ein silberner Pflug; darüber nebeneinander zwei Schildchen mit den bayerischen Rauten, unten eine goldene heraldische Lilie.“ 
Wappenbegründung: Der Pflug im Wappen deutet auf die Bedeutung der Landwirtschaft für Straubing hin. Andere Deutungen ziehen eine Verbindung zum Wappen des Ortsadelsgeschlechtes der Straubinger, wobei unklar ist, in welche Richtung das Wappenbestandteil übernommen wurde. Die Rautenschildchen stehen für die Grafen von Bogen und die ihnen nachfolgenden Wittelsbacher, die die Stadt begründet haben. Die Lilie steht als Mariensymbol für die Patronin des Bistums Augsburg, zu welchem Straubing seit 1029 gehörte, sowie als Symbol für das Marktrecht der Stadt.  Das Wappen ist seit etwa 1270 nahezu unverändert überliefert, die aktuelle Fassung wurde 1952 überprüft und festgelegt. 

Schlüsselwörter: Germany Weimar Republic Straubing Stadt town Bayern Bavaria 1.000.000 Million Mark paper arms plow shield blank

1923 AD., Germany, Weimar Republic, Straubing, Stadt, 1.000.000 Mark, Keller 4904i.2.1. BI 23945 Obverse

State: Germany, Weimar Republic
Issuer: Straubing (Bayern) Stadtrat
Location of issue: Straubing (Bayern)
Date of issue: 15.8.1923
Value: 1.000.000 / Eine Million Mark
Size: 143 x 58 mm
Material: paper
Watermark: -
Serial : BI
Serial no. : 23945
Signatures: (1)
Printer:
Obv.: … , links oben Wappen der Stadt Straubing: Ein Pflug, darüber nebeneinander zwei Schildchen mit den bayerischen Rauten.
Rev.: (leer) .
References: Keller 4904i.2.1 .

Im niederbayerischen Straubing sind für die Jahre 1917 bis 1923 verschiedene Notgeldausgaben überliefert. Die Stadt selbst gab 1917 Gutscheine zu 25 und 50 Pfennig in einfacher Gestaltung aus, die Herstellung erfolgte durch Gebrüder Parcus in München. 1918 folgte die Ausgabe von Kriegsgeld zu 10 und 25 Pfennig, die Scheine zeigen Straubinger Motive wie das Wappen oder den Stadtturm. Den Druck besorgte J. A. Schwarz in Lindenberg. Gutscheine zu 50 Pfennig von 1919 zeigen die literarische Figur des Bruder Straubinger als Sinnbild des wandernden Handwerksburschen, der Entwurf stammt von Edmund Senft. Eine Gutscheinserie von 1923 mit inflationsbedingt hohen Werten zu 100.000 bis 1 Million Mark zeigen erneut das Wappen und den Straubinger Stadtturm. Die Städtischen Betriebe gaben 1923 wertbeständiges Notgeld zu 35 und 60 Goldpfennig und 1,05, 2,10 und 4,20 Goldmark in einfacher Gestaltung aus. Das Bankgeschäft Josef Gerhaher und die Gewerbebank Straubing gaben ebenfalls 1923 Notgeld in Form von Platzanweisungen oder Schecks aus.

Straubing ist eine kreisfreie Stadt im Regierungsbezirk Niederbayern in Ostbayern mit 49.164 Einwohnern (Stand: 31. Dezember 2022). Im späten Mittelalter war die Stadt neben München, Landshut und Ingolstadt eine der Hauptstädte der bayerischen Teilherzogtümer.
Ab etwa 500 v. Chr. siedelten hier die Kelten der Hallstattkultur in einem Oppidum. Von ihnen stammt auch der erste erhaltene Siedlungsname Sorviodurum. Die Römer behielten den keltischen Ortsnamen Sorviodurum und bauten die Stätte zu einem bedeutenden Militärplatz an der osträtischen Donaugrenze aus. Nach dem Ende des Römischen Reiches wurde Straubing fast übergangslos zu einem Siedlungszentrum der Bajuwaren, die sich vor allem im Bereich der alten römischen Siedlung um den heutigen Kirchhof von St. Peter zwischen Allachbach und Donau und des heutigen Stadtteils Alburg niederließen. Nach bajuwarischer Gepflogenheit wurde die neue Siedlung nach dem Sippenführer Strupo Strupinga genannt, woraus sich schließlich der Name Straubing entwickelte. Die erste urkundliche Erwähnung 897 fällt in diese Zeit. Kaiser Heinrich schenkte sein Gut zu Straubing seinem Bruder Bruno, damals Bischof von Augsburg. Nach dessen Tod 1029 ging die Grundherrschaft über das alte Straubing an das Augsburger Domkapitel über, von dessen Herrschaft sich die Stadt erst 1537 freikaufte.
Wappen: „In Rot ein silberner Pflug; darüber nebeneinander zwei Schildchen mit den bayerischen Rauten, unten eine goldene heraldische Lilie.“
Wappenbegründung: Der Pflug im Wappen deutet auf die Bedeutung der Landwirtschaft für Straubing hin. Andere Deutungen ziehen eine Verbindung zum Wappen des Ortsadelsgeschlechtes der Straubinger, wobei unklar ist, in welche Richtung das Wappenbestandteil übernommen wurde. Die Rautenschildchen stehen für die Grafen von Bogen und die ihnen nachfolgenden Wittelsbacher, die die Stadt begründet haben. Die Lilie steht als Mariensymbol für die Patronin des Bistums Augsburg, zu welchem Straubing seit 1029 gehörte, sowie als Symbol für das Marktrecht der Stadt. Das Wappen ist seit etwa 1270 nahezu unverändert überliefert, die aktuelle Fassung wurde 1952 überprüft und festgelegt.

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Name des Albums:Arminius / Germany, Straubing
Schlüsselwörter:Germany / Weimar / Republic / Straubing / Stadt / town / Bayern / Bavaria / 1.000.000 / Million / Mark / paper / arms / plow / shield / blank
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