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1921 AD., Germany, Weimar Republic, Königswinter (Königswinter Bank und Honnefer Volksbank), Notgeld, collector series issue, 50 Pfennig, Grabowski/Mehl 730.2c-7/8. 1502 Obverse 
State: Germany, Weimar Republic
Issuer: Königswinter (Königswinter Bank und Honnefer Volksbank)
Location of issue: Königswinter (town) (Rhl / NW) 
Date of issue: 1.11.1921 AD., 
Value: 50 Pfennig
Size: 90 x 62 mm 
Material: white paper 
Watermark: -
Serial : 1502 (all: 1501-1512 )
Serial no. : -
Signatures:   (2)
Printer: B. Kühlen, Mönchengladbach ; designer: Franz Josef Krings
Obv.: 50 - 50 / DREIBURSCHENBAUM - ... / Dieser Gutschein ...  /   / …. , Dreiburschenbaum auf dem Burghof. Druck grün, ohne Drucker, ohne Gemeindestempel.  
Rev.: ES ZOGEN DREI BURSCHEN WOHLÜBER / DEN RHEIN, BEI EINER FRAU WIRTIN / …. , poem by Ludwig Uhland, arms flanking. 
References: Grabowski/Mehl 730.2c-7/8 .  

Königswinter ist eine Stadt im Rhein-Sieg-Kreis in Nordrhein-Westfalen mit 41.277 Einwohnern (31. Dezember 2019), auf der östlichen Rheinseite gegenüber dem Stadtbezirk Bad Godesberg der Bundesstadt Bonn. Die Stadt liegt zu Füßen des Siebengebirges mit dem Petersberg, der als Standort des Bundesgästehauses vielfach Stätte von Konferenzen mit nationaler und internationaler Ausstrahlung wurde. In den Jahren 1064 und 1269 wurde der Ort als „Wintere“ und 1316 als „Wynteren inferior“ (Niederwinter) erwähnt. Erst 1342 erschien zum ersten Mal der Name „Kuoningwinteren“. Der Name Königswinter entstand angeblich, nachdem Karl der Große am Drachenfels eine Weindomäne erworben hatte, es somit ein königlicher Winzerort (lateinisch Vinetum = Weingarten) geworden war, wofür es jedoch keinerlei Nachweis gibt. 
Anfang des 19. Jahrhunderts war in Königswinter die einzige befestigte Straße die heutige Hauptstraße, an der man auch die ältesten Gebäude findet. Weinanbau, Forstwirtschaft, Steinbruch und eine Mine waren die Arbeitgeber. Der bereits im 18. Jahrhundert einsetzende und im 19. Jahrhundert sich verstärkende Fremdenverkehr erschloss dem Ort eine neue wirtschaftliche Grundlage. Insbesondere der Drachenfels wurde durch das romantische Gedicht „The Castled Crag of Drachenfels“ Lord Byrons bekannt und seitdem von britischen Reisenden auf der Grande Tour aufgesucht. Weitere Berühmtheit erlangte der Drachenfels auch durch die Ende des 18. Jahrhunderts wiederentdeckte und von dem Bonner Germanisten Karl Simrock aus dem Mittelhochdeutschen übersetzte Nibelungensage. 
Nach Inkrafttreten des Versailler Vertrags 1920 gehörte Königswinter (inkl. eines Großteils des heutigen Stadtgebietes) zunächst zum unbesetzten Gebiet im Rheinland. Die Grenze zur fünfjährigen Besatzungszone verlief zwischen Oberkassel und Oberdollendorf. Infolge des Ruhrkampfs wurde auch Königswinter am 25. Februar 1923 als Teil des sog. „Einbruchsgebiets“ im südlichen Siegkreis und nördlichen Kreis Neuwied von französischen Truppen besetzt. 
Der Drachenfels ist ein Berg im Siebengebirge am Rhein zwischen Königswinter und Bad Honnef. Aufgrund seiner markanten Lage über dem Rheintal, der Ruine der Burg Drachenfels, seiner Verwendung als Sujet der Rheinromantik und einer frühen touristischen Erschließung erlangte er im 19. Jahrhundert weite Bekanntheit. Mit einer Höhe von 321 m ü. NHN liegt der Gipfel rund 270 m über dem Rhein. 
Nonnenwerth (früher auch Rolandswerth) ist eine Rheininsel zwischen Rolandswerth und Bad Honnef (Stromkilometer 642) gegenüber der Insel Grafenwerth. Die Insel ist mit Unterbrechungen seit Anfang des 12. Jahrhunderts Standort eines Klosters. 
More on https://de.wikipedia.org/wiki/Königswinter  ; https://de.wikipedia.org/wiki/Nonnenwerth ; https://de.wikipedia.org/wiki/Drachenfels_(Siebengebirge)     

Johann Ludwig „Louis“ Uhland (* 26. April 1787 in Tübingen; † 13. November 1862 ebenda) war ein deutscher Dichter, Literaturwissenschaftler, Jurist und Politiker. Er hat bedeutende Beiträge zur Mediävistik, der Erforschung des Mittelalters, geleistet und war Abgeordneter im ersten gesamtdeutschen Parlament, der Frankfurter Nationalversammlung. 

Es zogen drei Bursche wohl über den Rhein,
bei einer Frau Wirthin da kehrten sie ein.
"Frau Wirthin, hat sie gut Bier und Wein?
Wo hat sie ihr schönes Töchterlein?"

"Mein Bier und Wein ist frisch und klar,
mein Töchterlein liegt auf der Todtenbahr'."
Und als sie traten zur Kammer hinein,
da lag sie in einem schwarzen Schrein.

Der Erste schlug den Schleier zurück
und schaute sie an mit traurigem Blick:
"Ach lebtest du noch, du schöne Maid!
Ich würde dich lieben von dieser Zeit!"

Der Zweite deckte den Schleier zu
und kehrte sich ab und weinte dazu:
"Ach, daß du liegst auf der Todtenbahr'!
Ich hab' dich geliebet so manches Jahr!"

Der Dritte der hub ihn wieder sogleich
und küßte sie auf den Mund so bleich:
"Dich liebt' ich immer, dich lieb' ich nocht heut'
und werde dich lieben in Ewigkeit!"

Schlüsselwörter: Germany Weimar Republic Königswinter Bank Honnefer Volksbank Notgeld collector series Pfennig paper Kühlen Mönchengladbach Franz Josef Krings tree poem Ludwig Uhland arms

1921 AD., Germany, Weimar Republic, Königswinter (Königswinter Bank und Honnefer Volksbank), Notgeld, collector series issue, 50 Pfennig, Grabowski/Mehl 730.2c-7/8. 1502 Obverse

State: Germany, Weimar Republic
Issuer: Königswinter (Königswinter Bank und Honnefer Volksbank)
Location of issue: Königswinter (town) (Rhl / NW)
Date of issue: 1.11.1921 AD.,
Value: 50 Pfennig
Size: 90 x 62 mm
Material: white paper
Watermark: -
Serial : 1502 (all: 1501-1512 )
Serial no. : -
Signatures: (2)
Printer: B. Kühlen, Mönchengladbach ; designer: Franz Josef Krings
Obv.: 50 - 50 / DREIBURSCHENBAUM - ... / Dieser Gutschein ... / / …. , Dreiburschenbaum auf dem Burghof. Druck grün, ohne Drucker, ohne Gemeindestempel.
Rev.: ES ZOGEN DREI BURSCHEN WOHLÜBER / DEN RHEIN, BEI EINER FRAU WIRTIN / …. , poem by Ludwig Uhland, arms flanking.
References: Grabowski/Mehl 730.2c-7/8 .

Königswinter ist eine Stadt im Rhein-Sieg-Kreis in Nordrhein-Westfalen mit 41.277 Einwohnern (31. Dezember 2019), auf der östlichen Rheinseite gegenüber dem Stadtbezirk Bad Godesberg der Bundesstadt Bonn. Die Stadt liegt zu Füßen des Siebengebirges mit dem Petersberg, der als Standort des Bundesgästehauses vielfach Stätte von Konferenzen mit nationaler und internationaler Ausstrahlung wurde. In den Jahren 1064 und 1269 wurde der Ort als „Wintere“ und 1316 als „Wynteren inferior“ (Niederwinter) erwähnt. Erst 1342 erschien zum ersten Mal der Name „Kuoningwinteren“. Der Name Königswinter entstand angeblich, nachdem Karl der Große am Drachenfels eine Weindomäne erworben hatte, es somit ein königlicher Winzerort (lateinisch Vinetum = Weingarten) geworden war, wofür es jedoch keinerlei Nachweis gibt.
Anfang des 19. Jahrhunderts war in Königswinter die einzige befestigte Straße die heutige Hauptstraße, an der man auch die ältesten Gebäude findet. Weinanbau, Forstwirtschaft, Steinbruch und eine Mine waren die Arbeitgeber. Der bereits im 18. Jahrhundert einsetzende und im 19. Jahrhundert sich verstärkende Fremdenverkehr erschloss dem Ort eine neue wirtschaftliche Grundlage. Insbesondere der Drachenfels wurde durch das romantische Gedicht „The Castled Crag of Drachenfels“ Lord Byrons bekannt und seitdem von britischen Reisenden auf der Grande Tour aufgesucht. Weitere Berühmtheit erlangte der Drachenfels auch durch die Ende des 18. Jahrhunderts wiederentdeckte und von dem Bonner Germanisten Karl Simrock aus dem Mittelhochdeutschen übersetzte Nibelungensage.
Nach Inkrafttreten des Versailler Vertrags 1920 gehörte Königswinter (inkl. eines Großteils des heutigen Stadtgebietes) zunächst zum unbesetzten Gebiet im Rheinland. Die Grenze zur fünfjährigen Besatzungszone verlief zwischen Oberkassel und Oberdollendorf. Infolge des Ruhrkampfs wurde auch Königswinter am 25. Februar 1923 als Teil des sog. „Einbruchsgebiets“ im südlichen Siegkreis und nördlichen Kreis Neuwied von französischen Truppen besetzt.
Der Drachenfels ist ein Berg im Siebengebirge am Rhein zwischen Königswinter und Bad Honnef. Aufgrund seiner markanten Lage über dem Rheintal, der Ruine der Burg Drachenfels, seiner Verwendung als Sujet der Rheinromantik und einer frühen touristischen Erschließung erlangte er im 19. Jahrhundert weite Bekanntheit. Mit einer Höhe von 321 m ü. NHN liegt der Gipfel rund 270 m über dem Rhein.
Nonnenwerth (früher auch Rolandswerth) ist eine Rheininsel zwischen Rolandswerth und Bad Honnef (Stromkilometer 642) gegenüber der Insel Grafenwerth. Die Insel ist mit Unterbrechungen seit Anfang des 12. Jahrhunderts Standort eines Klosters.
More on https://de.wikipedia.org/wiki/Königswinter ; https://de.wikipedia.org/wiki/Nonnenwerth ; https://de.wikipedia.org/wiki/Drachenfels_(Siebengebirge)

Johann Ludwig „Louis“ Uhland (* 26. April 1787 in Tübingen; † 13. November 1862 ebenda) war ein deutscher Dichter, Literaturwissenschaftler, Jurist und Politiker. Er hat bedeutende Beiträge zur Mediävistik, der Erforschung des Mittelalters, geleistet und war Abgeordneter im ersten gesamtdeutschen Parlament, der Frankfurter Nationalversammlung.

Es zogen drei Bursche wohl über den Rhein,
bei einer Frau Wirthin da kehrten sie ein.
"Frau Wirthin, hat sie gut Bier und Wein?
Wo hat sie ihr schönes Töchterlein?"

"Mein Bier und Wein ist frisch und klar,
mein Töchterlein liegt auf der Todtenbahr'."
Und als sie traten zur Kammer hinein,
da lag sie in einem schwarzen Schrein.

Der Erste schlug den Schleier zurück
und schaute sie an mit traurigem Blick:
"Ach lebtest du noch, du schöne Maid!
Ich würde dich lieben von dieser Zeit!"

Der Zweite deckte den Schleier zu
und kehrte sich ab und weinte dazu:
"Ach, daß du liegst auf der Todtenbahr'!
Ich hab' dich geliebet so manches Jahr!"

Der Dritte der hub ihn wieder sogleich
und küßte sie auf den Mund so bleich:
"Dich liebt' ich immer, dich lieb' ich nocht heut'
und werde dich lieben in Ewigkeit!"

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Name des Albums:Arminius / Germany, Königswinter
Schlüsselwörter:Germany / Weimar / Republic / Königswinter / Bank / Honnefer / Volksbank / Notgeld / collector / series / Pfennig / paper / Kühlen / Mönchengladbach / Franz / Josef / Krings / tree / poem / Ludwig / Uhland / arms
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