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1921 AD., Germany, Weimar Republic, Köslin (town), Notgeld, collector series issue, 75 Pfennig, Grabowski/Mehl 735.1-4/6. Obverse 
State: Germany, Weimar Republic
Issuer: Köslin (town)
Location of issue: Köslin (town) (Pom / Poland: Koszalin) Stadt
Date of issue: 1921 AD., 
Value: 75 Pfennig
Size: 102 x 72 mm 
Material: paper 
Watermark: -
Serial : -
Serial no. : -
Signatures:   (2)
Printer: Kunstverlag Arthur Kolterjahn, Köslin ; designer : OttoThämer 
Obv.: …. , Markt mit Kirche. 
Rev.: ... , Schatz und Sage um den Goldschatz vom Gollenberg, darüber Bischofsmütze und Haupt Johannes des Täufers. 
References: Grabowski/Mehl 735.1-4/6 .  

Koszalin, deutsch Köslin, ist mit rund 108.000 Einwohnern eine Großstadt in der polnischen Woiwodschaft Westpommern. Die nach Stettin zweitgrößte Stadt der Woiwodschaft ist eine Regiopole und hat eine hohe regionale verkehrstechnische und wirtschaftliche Bedeutung. 
Der Ort wurde 1214 als Dorf Cossalitz erstmals erwähnt in einer Schenkungsurkunde, in der Herzog Bogislaw II. von Pommern den Ort an das Kloster Belbuck verschenkte. 1248 kam Cossalitz an das Bistum Cammin. Im Zuge der deutschen Ostkolonisation gründete der Bischof von Cammin, Graf Hermann von Gleichen, zusammen mit den Deutschen Marquardt und Hartmann am 23. Mai 1266 die Stadt Cussalin, und zwar nach Lübischem Stadtrecht. Ab etwa 1300 wurde auch das Umland von Köslin von deutschen Bauern besiedelt. 
Mit der Landung Gustav Adolfs an der Odermündung 1630 geriet Pommern mit Köslin unter schwedischen Einfluss und 1638 unter schwedische Verwaltung. Mit dem Westfälischen Frieden kam Köslin 1648 mit Hinterpommern an den Kurfürsten von Brandenburg. Die nunmehr preußische Stadt zerstörte im Jahre 1718 erneut ein Brand fast völlig, sie wurde aber mit Hilfe König Friedrich Wilhelms I. wieder aufgebaut, der auch 1720 das Hofgericht Köslin für die pommerschen Hinterkreise einrichtete. Zum Dank widmeten ihm die Landstände Pommerns ein Denkmal in Köslin. In den 1920er Jahren wurde der Name Cöslin in Köslin geändert. Im Jahr 1925 lebten in der Stadt Köslin 28.812 Einwohner, darunter 706 Katholiken und 170 Juden, die auf 7736 Haushaltungen verteilt waren. 
Am 5. März 1945 besetzte die Rote Armee Köslin und brannte die Innenstadt nieder, wobei etwa 40 % der Bausubstanz zerstört wurden. Anschließend unterstellte sie Köslin der Verwaltung der Volksrepublik Polen. Diese benannte den Ort in Koszalin um. Die vor der Roten Armee nicht geflohenen oder im Laufe des Frühlings 1945 zurückgekehrten Einwohner wurden bis 1947 vertrieben, an ihrer Stelle zogen Polen in die Stadt. 
Das älteste Kösliner Wappen zeigte einen segnenden Bischof, ab dem 15. Jahrhundert setzte sich das zuvor bereits als Siegel verwendete Haupt Johannes des Täufers, Schutzpatron des Bistums Cammin, durch. 1938 erhielt die Stadt ein stilisiertes Wappen mit einem Doppelhaken (Wolfsangel) und zwei Ringen. Auf dem aktuellen polnischen Stadtwappen sieht man einen Ritter zu Pferde mit einer den pommerschen Greif zeigenden Standarte und einem Schild mit polnischem Adler.     

Das Gollenkreuz war ein 1829 errichtetes Denkmal auf dem Gollenberg (Góra Che?mska) bei Köslin (Koszalin) in Pommern, das den während der Napoleonischen Befreiungskriege gefallenen Pommern gewidmet war, aber 1980 entfernt wurde. Es diente als Erinnerungsort und ist heute noch auf historischen Fotografien zu sehen. 

Otto Thämer (* 1. Februar 1892 in Altona; † 3. November 1975 in Hamburg) war ein deutscher Maler und Grafiker. 
Schlüsselwörter: Germany Weimar Republic Köslin Poland Koszalin town Notgeld collector series Pfennig paper Kunstverlag Arthur Kolterjahn Otto Thämer market square church arms head golden treasure

1921 AD., Germany, Weimar Republic, Köslin (town), Notgeld, collector series issue, 75 Pfennig, Grabowski/Mehl 735.1-4/6. Obverse

State: Germany, Weimar Republic
Issuer: Köslin (town)
Location of issue: Köslin (town) (Pom / Poland: Koszalin) Stadt
Date of issue: 1921 AD.,
Value: 75 Pfennig
Size: 102 x 72 mm
Material: paper
Watermark: -
Serial : -
Serial no. : -
Signatures: (2)
Printer: Kunstverlag Arthur Kolterjahn, Köslin ; designer : OttoThämer
Obv.: …. , Markt mit Kirche.
Rev.: ... , Schatz und Sage um den Goldschatz vom Gollenberg, darüber Bischofsmütze und Haupt Johannes des Täufers.
References: Grabowski/Mehl 735.1-4/6 .

Koszalin, deutsch Köslin, ist mit rund 108.000 Einwohnern eine Großstadt in der polnischen Woiwodschaft Westpommern. Die nach Stettin zweitgrößte Stadt der Woiwodschaft ist eine Regiopole und hat eine hohe regionale verkehrstechnische und wirtschaftliche Bedeutung.
Der Ort wurde 1214 als Dorf Cossalitz erstmals erwähnt in einer Schenkungsurkunde, in der Herzog Bogislaw II. von Pommern den Ort an das Kloster Belbuck verschenkte. 1248 kam Cossalitz an das Bistum Cammin. Im Zuge der deutschen Ostkolonisation gründete der Bischof von Cammin, Graf Hermann von Gleichen, zusammen mit den Deutschen Marquardt und Hartmann am 23. Mai 1266 die Stadt Cussalin, und zwar nach Lübischem Stadtrecht. Ab etwa 1300 wurde auch das Umland von Köslin von deutschen Bauern besiedelt.
Mit der Landung Gustav Adolfs an der Odermündung 1630 geriet Pommern mit Köslin unter schwedischen Einfluss und 1638 unter schwedische Verwaltung. Mit dem Westfälischen Frieden kam Köslin 1648 mit Hinterpommern an den Kurfürsten von Brandenburg. Die nunmehr preußische Stadt zerstörte im Jahre 1718 erneut ein Brand fast völlig, sie wurde aber mit Hilfe König Friedrich Wilhelms I. wieder aufgebaut, der auch 1720 das Hofgericht Köslin für die pommerschen Hinterkreise einrichtete. Zum Dank widmeten ihm die Landstände Pommerns ein Denkmal in Köslin. In den 1920er Jahren wurde der Name Cöslin in Köslin geändert. Im Jahr 1925 lebten in der Stadt Köslin 28.812 Einwohner, darunter 706 Katholiken und 170 Juden, die auf 7736 Haushaltungen verteilt waren.
Am 5. März 1945 besetzte die Rote Armee Köslin und brannte die Innenstadt nieder, wobei etwa 40 % der Bausubstanz zerstört wurden. Anschließend unterstellte sie Köslin der Verwaltung der Volksrepublik Polen. Diese benannte den Ort in Koszalin um. Die vor der Roten Armee nicht geflohenen oder im Laufe des Frühlings 1945 zurückgekehrten Einwohner wurden bis 1947 vertrieben, an ihrer Stelle zogen Polen in die Stadt.
Das älteste Kösliner Wappen zeigte einen segnenden Bischof, ab dem 15. Jahrhundert setzte sich das zuvor bereits als Siegel verwendete Haupt Johannes des Täufers, Schutzpatron des Bistums Cammin, durch. 1938 erhielt die Stadt ein stilisiertes Wappen mit einem Doppelhaken (Wolfsangel) und zwei Ringen. Auf dem aktuellen polnischen Stadtwappen sieht man einen Ritter zu Pferde mit einer den pommerschen Greif zeigenden Standarte und einem Schild mit polnischem Adler.

Das Gollenkreuz war ein 1829 errichtetes Denkmal auf dem Gollenberg (Góra Che?mska) bei Köslin (Koszalin) in Pommern, das den während der Napoleonischen Befreiungskriege gefallenen Pommern gewidmet war, aber 1980 entfernt wurde. Es diente als Erinnerungsort und ist heute noch auf historischen Fotografien zu sehen.

Otto Thämer (* 1. Februar 1892 in Altona; † 3. November 1975 in Hamburg) war ein deutscher Maler und Grafiker.

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Datei-Information
Dateiname:SamlNg1207vsst.jpg
Name des Albums:Arminius / Germany, Köslin
Schlüsselwörter:Germany / Weimar / Republic / Köslin / Poland / Koszalin / town / Notgeld / collector / series / Pfennig / paper / Kunstverlag / Arthur / Kolterjahn / Otto / Thämer / market / square / church / arms / head / golden / treasure
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