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1918 AD., Germany, Weimar Republic, Dinkelsbühl, Stadt, Notgeld, currency issue, 50 Pfennig, Tieste 1390.01.1. 06524 Reverse 
State:  Germany, Weimar Republic
Issuer: Dinkelsbühl (Bayern / Bay) Stadt
Location of issue: Dinkelsbühl (Bayern / Bay) 
Date of issue: no date (1918)
Value: 50 Pfennig
Size: 104 x 69 mm
Material: paper 
Watermark: Wellenbündel
Serial : -
Serial no. : 06524 (3.5mm, unter dem Wappen)
Signatures: Götz (1)
Printer: 
Obv.:  … , in der Mitte Wappen der Stadt Dinkelsbühl: Auf Dreiberg nebeneinander drei Ähren, darunter die Seriennummer.
Rev.: … , Stadtansicht, Blick auf die St.-Georgs-Kirche und die Altstadt von Dinkelsbühl, nach einem Gemälde von Josef Kühn jr. 
References: Tieste 1390.01.1 ; Grabowski D18.1a .

Die Stadt Dinkelsbühl in Mittelfranken emittierte 1918 und 1923 drei Notgeldausgaben, die auch die Währungsgeschichte dieser Jahre widerspiegeln. 1918 wurden 50 Pfennig und 5 Mark ausgegeben. Mit Wappen und Stadtansicht als Motiven beziehen sie sich auf Dinkelsbühl. Die Inflationsausgaben von 1923 zeigen neben einer einfachen Gestaltung einen bei Notgeld seltenen Strafsatz. Für die Scheine der Rentenmarkausgabe von 1923 werden teilweise Motive der Ausgabe von 1918 wieder verwendet. Zusätzlich werden auch Motive der Stadt Dinkelsbühl gezeigt, die seit 1889 von Malern geschätzt und später zum Inbegriff der deutschen Romantik wird. Bemerkenswert ist eine Ausgabe mit einer sogenannten „Nachtsteuer“, wie ein Aufdruck besagt: „Dieweil die vielen braven Bürgerleut längst schlafen, zecht ihr hier in Muße mehr als zuviel. Drum zahlt ihr Buße! Stadt Dinkelsbühl.“ Die Nachtsteuer ist erstmals aus Stuttgart bekannt, um in der Nachkriegszeit des Ersten Weltkriegs der Stadt zusätzliche Einnahmen zu ermöglichen. In Wirtschaften mussten Gäste, die nach 23:00 Uhr noch im Lokal blieben, eine Steuer zahlen, für die sie eine Nachtsteuer-Marke als Quittung erhielten. Andere Städte wie Dinkelsbühl griffen diese Besteuerung auf, die 1924 jedoch wieder abgeschafft wurde. 

Dinkelsbühl ist eine Große Kreisstadt im Landkreis Ansbach in Mittelfranken und zählt zur Metropolregion Nürnberg. Die ehemalige Reichsstadt ist aufgrund des außergewöhnlich gut erhaltenen spätmittelalterlichen Stadtbildes ein bedeutender Tourismusort. Einwohner: 12.260 (31. Dez. 2024). 
Der Ortsname leitet sich vom gleichlautenden Flurnamen ab, dessen Grundwort „bühel“ (mhd. für Hügel) und dessen Bestimmungswort der Personenname „Dingolt“ bzw. „Dingolf“ ist und demnach Zum Hügel des Dingolt bedeutet. 
Um 1130 erfolgte die erste Stadtanlage von Dinkelsbühl, die heute als Kernstadt oder innere Altstadt bezeichnet wird. Sie wurde als Stützpunkt und Bindeglied zwischen den staufischen Hausgütern ausgebaut, als die Staufer und Welfen um die deutsche Krone gerungen haben. Man geht davon aus, dass sich an der Wörnitzfurt eine Vorgängersiedlung um einen karolingischen Königshof, gegründet um 730, befunden hat. 
Rudolf Götz (DNVP) warBürgermeistervon 1913–1935. 
Wappen: „In Rot ein silberner Dreiberg, aus dessen drei Gipfeln je eine goldene Ähre wächst.“ Wappenbegründung: Die Dinkelähren stehen redend für den Ortsnamen, der sich eigentlich aber von dem Personennamen Thingolt oder Ding (=Gerichtsstätte) herleitet. Ebenso steht der Dreiberg redend für den Ortsnamen (bühl = Hügel). Dieses Wappen wird seit dem 14. Jahrhundert geführt. 

Schlüsselwörter: Germany Weimar Republic Dinkelsbühl Stadt town Bayern Bavaria Notgeld currency Pfennig paper arms hill ear view church

1918 AD., Germany, Weimar Republic, Dinkelsbühl, Stadt, Notgeld, currency issue, 50 Pfennig, Tieste 1390.01.1. 06524 Reverse

State: Germany, Weimar Republic
Issuer: Dinkelsbühl (Bayern / Bay) Stadt
Location of issue: Dinkelsbühl (Bayern / Bay)
Date of issue: no date (1918)
Value: 50 Pfennig
Size: 104 x 69 mm
Material: paper
Watermark: Wellenbündel
Serial : -
Serial no. : 06524 (3.5mm, unter dem Wappen)
Signatures: Götz (1)
Printer:
Obv.: … , in der Mitte Wappen der Stadt Dinkelsbühl: Auf Dreiberg nebeneinander drei Ähren, darunter die Seriennummer.
Rev.: … , Stadtansicht, Blick auf die St.-Georgs-Kirche und die Altstadt von Dinkelsbühl, nach einem Gemälde von Josef Kühn jr.
References: Tieste 1390.01.1 ; Grabowski D18.1a .

Die Stadt Dinkelsbühl in Mittelfranken emittierte 1918 und 1923 drei Notgeldausgaben, die auch die Währungsgeschichte dieser Jahre widerspiegeln. 1918 wurden 50 Pfennig und 5 Mark ausgegeben. Mit Wappen und Stadtansicht als Motiven beziehen sie sich auf Dinkelsbühl. Die Inflationsausgaben von 1923 zeigen neben einer einfachen Gestaltung einen bei Notgeld seltenen Strafsatz. Für die Scheine der Rentenmarkausgabe von 1923 werden teilweise Motive der Ausgabe von 1918 wieder verwendet. Zusätzlich werden auch Motive der Stadt Dinkelsbühl gezeigt, die seit 1889 von Malern geschätzt und später zum Inbegriff der deutschen Romantik wird. Bemerkenswert ist eine Ausgabe mit einer sogenannten „Nachtsteuer“, wie ein Aufdruck besagt: „Dieweil die vielen braven Bürgerleut längst schlafen, zecht ihr hier in Muße mehr als zuviel. Drum zahlt ihr Buße! Stadt Dinkelsbühl.“ Die Nachtsteuer ist erstmals aus Stuttgart bekannt, um in der Nachkriegszeit des Ersten Weltkriegs der Stadt zusätzliche Einnahmen zu ermöglichen. In Wirtschaften mussten Gäste, die nach 23:00 Uhr noch im Lokal blieben, eine Steuer zahlen, für die sie eine Nachtsteuer-Marke als Quittung erhielten. Andere Städte wie Dinkelsbühl griffen diese Besteuerung auf, die 1924 jedoch wieder abgeschafft wurde.

Dinkelsbühl ist eine Große Kreisstadt im Landkreis Ansbach in Mittelfranken und zählt zur Metropolregion Nürnberg. Die ehemalige Reichsstadt ist aufgrund des außergewöhnlich gut erhaltenen spätmittelalterlichen Stadtbildes ein bedeutender Tourismusort. Einwohner: 12.260 (31. Dez. 2024).
Der Ortsname leitet sich vom gleichlautenden Flurnamen ab, dessen Grundwort „bühel“ (mhd. für Hügel) und dessen Bestimmungswort der Personenname „Dingolt“ bzw. „Dingolf“ ist und demnach Zum Hügel des Dingolt bedeutet.
Um 1130 erfolgte die erste Stadtanlage von Dinkelsbühl, die heute als Kernstadt oder innere Altstadt bezeichnet wird. Sie wurde als Stützpunkt und Bindeglied zwischen den staufischen Hausgütern ausgebaut, als die Staufer und Welfen um die deutsche Krone gerungen haben. Man geht davon aus, dass sich an der Wörnitzfurt eine Vorgängersiedlung um einen karolingischen Königshof, gegründet um 730, befunden hat.
Rudolf Götz (DNVP) warBürgermeistervon 1913–1935.
Wappen: „In Rot ein silberner Dreiberg, aus dessen drei Gipfeln je eine goldene Ähre wächst.“ Wappenbegründung: Die Dinkelähren stehen redend für den Ortsnamen, der sich eigentlich aber von dem Personennamen Thingolt oder Ding (=Gerichtsstätte) herleitet. Ebenso steht der Dreiberg redend für den Ortsnamen (bühl = Hügel). Dieses Wappen wird seit dem 14. Jahrhundert geführt.

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Datei-Information
Dateiname:W25-10-25_015rsst.jpg
Name des Albums:Arminius / Germany, Dinkelsbühl
Schlüsselwörter:Germany / Weimar / Republic / Dinkelsbühl / Stadt / town / Bayern / Bavaria / Notgeld / currency / Pfennig / paper / arms / hill / ear / view / church
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