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1922 AD., Germany, Weimar Republic, Weinheim an der Bergstrasse, Turnverein Weinheim, Notgeld, collector series issue, 2 Mark, Grabowski/Mehl 1402.1-5/6. Obverse 
State: Germany, Weimar Republic 
Issuer: Weinheim an der Bergstrasse, Turnverein Weinheim 1862 e.V.
Location of issue: Weinheim an der Bergstrasse (Bad / BW) 
Date of issue: 1922 (ohne Datum)
Value: 2 Mark
Size: ca. 99 x 68 mm
Material: paper 
Watermark: -
Serial : -
Serial no. : -
Signatures: - (0)
Printer: 
Obv.: Gedenkschein / … , Gedenkstein mit Namenliste, beiderseits Bäumchen, Links das Turnerkreuz als Wappenschild, rechts das Stadtwappen Weinheims.
Rev.: … , Weinlese, im Hintergrund Berge mit Burgen.
References: Grabowski/Mehl 1402.1-5/6 .

Weinheim (kurpfälzisch: Woinem) ist eine Mittelstadt im Nordwesten Baden-Württembergs. Sie liegt etwa 18 km nördlich von Heidelberg und etwa 15 km nordöstlich von Mannheim an der Badischen Bergstraße. Einwohner: 45.852 (31. Dez. 2024). Am 8. Oktober 1919: 14.550. 
Weinheim ist die größte Stadt des Rhein-Neckar-Kreises. Wegen ihrer beiden Wahrzeichen, der Ruine Windeck und der Wachenburg, trägt sie den Beinamen „Zwei-Burgen-Stadt“. Bis 1803 war Weinheim Bestandteil der dann aufgelösten Kurpfalz; sprachlich gehört die Weinheimer Ortsmundart Woinemerisch zu den kurpfälzischen Dialekten. Der Ortsname leitet sich nicht von Wein, sondern vom fränkischen Personennamen Wino, = Freund, her. Winos Heim, Heim des Wino. 
755 n. Chr. war die erste urkundliche Erwähnung Winenheims im Lorscher Codex, dem Urkundenbuch des Klosters Lorsch. 
1000 n. Chr. verlieh Kaiser Otto III. Weinheim das Marktrecht, dem 1065 das Münzrecht folgte. Oberhalb des Ortes erbaute das Kloster Lorsch zur Sicherung seiner Besitzungen die Burg Windeck. Als Lorscher Vogt erhob Pfalzgraf Konrad Ansprüche auf Weinheim und die Burg. Nachdem 1232 das Lorscher Kloster dem Mainzer Bischof unterstellt worden war, kam es zu längeren Streitigkeiten zwischen Mainz und der Pfalz. Dies führte zu einem zweigeteilten Weinheim: Die Altstadt stand unter der Herrschaft der Erzbischöfe von Mainz. Um 1250 bauten aber die Pfalzgrafen aus dem seit 1214 regierenden Haus Wittelsbach, als Konkurrenz die Neustadt auf einer bisher unbesiedelten Terrasse über der Weschnitz auf. Die Neustadt bildet ihrerseits den Kern der heutigen, historischen Altstadt Weinheims.  
Die Trennung in Alt- und Neustadt wurde im Hemsbacher Schiedsspruch von 1264 festgeschrieben: Die Neustadt, die hier erstmals als „Stadt“ bezeichnet wurde, und die Burg Windeck wurden dem Pfalzgrafen zugesprochen, die Altstadt blieb unter der Herrschaft von Mainz. 1308 ging in einem Gebietstausch auch die Altstadt auf die Pfalz über. Ab 1368 gehörte Weinheim zum unabtrennbaren Kerngebiet der Kurpfalz und unterstand seit Ende des 14. Jahrhunderts dem Oberamt Heidelberg. 1454 wurden die bis dahin verwaltungstechnisch immer noch getrennten Gebiete der Altstadt und der Neustadt zu einer Stadt vereinigt. 
Im 17. Jahrhundert wurde Weinheim im Dreißigjährigen Krieg, im Holländischen Krieg und im Pfälzischen Erbfolgekrieg mehrfach von fremden Truppen erobert und die Burg Windeck zerstört. 
1803 wurde die Kurpfalz aufgelöst, und Weinheim gelangte zu Baden, wo es Sitz eines Bezirksamtes wurde. Während der Badischen Revolution 1848 unterbrachen Weinheimer Revolutionäre die Bahnstrecke Frankfurt am Main–Heidelberg der Main-Neckar-Eisenbahn-Gesellschaft. 
Wappen: „Durch eine eingebogene goldene Spitze, darin eine rote Weinleiter (Raste), geteilt, vorn in Schwarz ein linksgewendeter rot bewehrter, rot bezungter und rot gekrönter goldener Löwe, hinten von Silber und Blau schräggerautet.“ 
Die rote Weinleiter erscheint bereits im ältesten Stadtsiegel, von dem ein Abdruck aus dem Jahre 1337 erhalten ist. Es stimmt überein mit dem Wappen der Adelsfamilie Swende, die damals in Weinheim begütert war. Die Weinleiter spielt als sogenanntes redendes Bild auf den ersten Teil des Ortsnamens Weinheim an, obwohl sich der Ortsname nicht von Wein, sondern vom fränkischen Personennamen Wino, Freund, herleitet. Der Pfälzer Löwe und die Wittelsbacher Rauten erinnern an die 550-jährige Zugehörigkeit Weinheims zur Kurpfalz. Die heute übliche Form und Farbgebung des Wappens wurde 1899 festgelegt. 

Schlüsselwörter: Germany Weimar Republic Weinheim Bergstrasse Turnverein Notgeld collector series Baden Baden-Württemberg paper memorial tree arms vintage grape harvest people castle hill

1922 AD., Germany, Weimar Republic, Weinheim an der Bergstrasse, Turnverein Weinheim, Notgeld, collector series issue, 2 Mark, Grabowski/Mehl 1402.1-5/6. Obverse

State: Germany, Weimar Republic
Issuer: Weinheim an der Bergstrasse, Turnverein Weinheim 1862 e.V.
Location of issue: Weinheim an der Bergstrasse (Bad / BW)
Date of issue: 1922 (ohne Datum)
Value: 2 Mark
Size: ca. 99 x 68 mm
Material: paper
Watermark: -
Serial : -
Serial no. : -
Signatures: - (0)
Printer:
Obv.: Gedenkschein / … , Gedenkstein mit Namenliste, beiderseits Bäumchen, Links das Turnerkreuz als Wappenschild, rechts das Stadtwappen Weinheims.
Rev.: … , Weinlese, im Hintergrund Berge mit Burgen.
References: Grabowski/Mehl 1402.1-5/6 .

Weinheim (kurpfälzisch: Woinem) ist eine Mittelstadt im Nordwesten Baden-Württembergs. Sie liegt etwa 18 km nördlich von Heidelberg und etwa 15 km nordöstlich von Mannheim an der Badischen Bergstraße. Einwohner: 45.852 (31. Dez. 2024). Am 8. Oktober 1919: 14.550.
Weinheim ist die größte Stadt des Rhein-Neckar-Kreises. Wegen ihrer beiden Wahrzeichen, der Ruine Windeck und der Wachenburg, trägt sie den Beinamen „Zwei-Burgen-Stadt“. Bis 1803 war Weinheim Bestandteil der dann aufgelösten Kurpfalz; sprachlich gehört die Weinheimer Ortsmundart Woinemerisch zu den kurpfälzischen Dialekten. Der Ortsname leitet sich nicht von Wein, sondern vom fränkischen Personennamen Wino, = Freund, her. Winos Heim, Heim des Wino.
755 n. Chr. war die erste urkundliche Erwähnung Winenheims im Lorscher Codex, dem Urkundenbuch des Klosters Lorsch.
1000 n. Chr. verlieh Kaiser Otto III. Weinheim das Marktrecht, dem 1065 das Münzrecht folgte. Oberhalb des Ortes erbaute das Kloster Lorsch zur Sicherung seiner Besitzungen die Burg Windeck. Als Lorscher Vogt erhob Pfalzgraf Konrad Ansprüche auf Weinheim und die Burg. Nachdem 1232 das Lorscher Kloster dem Mainzer Bischof unterstellt worden war, kam es zu längeren Streitigkeiten zwischen Mainz und der Pfalz. Dies führte zu einem zweigeteilten Weinheim: Die Altstadt stand unter der Herrschaft der Erzbischöfe von Mainz. Um 1250 bauten aber die Pfalzgrafen aus dem seit 1214 regierenden Haus Wittelsbach, als Konkurrenz die Neustadt auf einer bisher unbesiedelten Terrasse über der Weschnitz auf. Die Neustadt bildet ihrerseits den Kern der heutigen, historischen Altstadt Weinheims.
Die Trennung in Alt- und Neustadt wurde im Hemsbacher Schiedsspruch von 1264 festgeschrieben: Die Neustadt, die hier erstmals als „Stadt“ bezeichnet wurde, und die Burg Windeck wurden dem Pfalzgrafen zugesprochen, die Altstadt blieb unter der Herrschaft von Mainz. 1308 ging in einem Gebietstausch auch die Altstadt auf die Pfalz über. Ab 1368 gehörte Weinheim zum unabtrennbaren Kerngebiet der Kurpfalz und unterstand seit Ende des 14. Jahrhunderts dem Oberamt Heidelberg. 1454 wurden die bis dahin verwaltungstechnisch immer noch getrennten Gebiete der Altstadt und der Neustadt zu einer Stadt vereinigt.
Im 17. Jahrhundert wurde Weinheim im Dreißigjährigen Krieg, im Holländischen Krieg und im Pfälzischen Erbfolgekrieg mehrfach von fremden Truppen erobert und die Burg Windeck zerstört.
1803 wurde die Kurpfalz aufgelöst, und Weinheim gelangte zu Baden, wo es Sitz eines Bezirksamtes wurde. Während der Badischen Revolution 1848 unterbrachen Weinheimer Revolutionäre die Bahnstrecke Frankfurt am Main–Heidelberg der Main-Neckar-Eisenbahn-Gesellschaft.
Wappen: „Durch eine eingebogene goldene Spitze, darin eine rote Weinleiter (Raste), geteilt, vorn in Schwarz ein linksgewendeter rot bewehrter, rot bezungter und rot gekrönter goldener Löwe, hinten von Silber und Blau schräggerautet.“
Die rote Weinleiter erscheint bereits im ältesten Stadtsiegel, von dem ein Abdruck aus dem Jahre 1337 erhalten ist. Es stimmt überein mit dem Wappen der Adelsfamilie Swende, die damals in Weinheim begütert war. Die Weinleiter spielt als sogenanntes redendes Bild auf den ersten Teil des Ortsnamens Weinheim an, obwohl sich der Ortsname nicht von Wein, sondern vom fränkischen Personennamen Wino, Freund, herleitet. Der Pfälzer Löwe und die Wittelsbacher Rauten erinnern an die 550-jährige Zugehörigkeit Weinheims zur Kurpfalz. Die heute übliche Form und Farbgebung des Wappens wurde 1899 festgelegt.

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Dateiname:W-7-12-25-034vsst.jpg
Name des Albums:Arminius / Germany, Weinheim an der Bergstrasse
Schlüsselwörter:Germany / Weimar / Republic / Weinheim / Bergstrasse / Turnverein / Notgeld / collector / series / Baden / Baden-Württemberg / paper / memorial / tree / arms / vintage / grape / harvest / people / castle / hill
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