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1917 AD., Germany, 2nd Empire, Rinteln, Stadt, Notgeld, currency issue, 5 Pfennig, Tieste 6075.05.05.B. Reverse 
State: Germany, 2nd Empire 
Issuer: Rinteln, Stadt
Location of issue: Rinteln, (Hessen-Nassau / Niedersachsen), Stadt
Date of issue: September 1917
Value: 5 Pfennig
Size: 76 x 52 mm
Material: paper 
Watermark: Rautensterne
Serial : -
Serial no. : -
Signatures: Christoph & Berlit (2)
Printer: 
Obv.: … , schwarzer Text über Stadtsiegel (Wappen mit einem Nesselblatt) im Unterdruck. „1917“ unter „zur“ .
Rev.: MAGISTRAT DER STADT RINTELN , rundes, gestempelted blaues Magistratssiegel 33 mm (Wappen mit einem Nesselblatt) (Tieste Stempel B), ansonsten leer.
References: Tieste 6075.05.05.B . 

Rinteln ist eine Stadt und selbständige Gemeinde im Weserbergland an der Weser im Landkreis Schaumburg in Niedersachsen. Im Mittelalter umschloss eine Stadtmauer die Stadt, deren Ausbau in der Neuzeit die Stadt zur Festung Rinteln machte. Von 1619 bis 1810 war Rinteln zudem Universitätsstadt. Rinteln war bis zum Jahr 1977 Kreisstadt, zunächst bis 1904 des Landkreises Rinteln, seit 1904 des Landkreises Grafschaft Schaumburg. 
Auf dem rechten, nördlichen Weserufer hatte sich in Höhe einer Überfahrt das kleine Dorf Rentene (später: Alt-Rinteln) entwickelt. Im Jahre 1223 bestanden bereits eine feste Brücke und ein gräfliches Gericht. Um 1230 gründete Graf Adolf IV. von Holstein und Schaumburg Neu-Rinteln auf dem gegenüber liegenden, südlichen Weserufer. Im Jahre 1239 wurden die Stadtrechte verliehen. Durch das Recht, Wegezoll zu erheben (1391), und das Messeprivileg (1392) gewann Rinteln an Bedeutung auch für das Umland. Die günstige Verkehrslage an der Weserbrücke unterstützte den Aufschwung. Dass sich Rinteln nach dem Ende des Dreißigjährigen Kriegs ab 1648 recht zügig erholte, lag unter anderem an der Universität, die von 1619 bis 1810 bestand. An ihr lehrten rund zwölf bis 15 Professoren in vier Fakultäten (Theologie, Jura, Medizin und Philosophie). Im Mittel waren etwa 100 bis 130 Studenten eingeschrieben. 
Im Jahre 1640 wurde die alte Grafschaft Schaumburg zwischen den Grafen zur Lippe (nun Grafschaft Schaumburg-Lippe) und den Landgrafen von Hessen-Kassel (nun Grafschaft Schaumburg) aufgeteilt. Rinteln, in der hessischen Exklave Schaumburg, erhielt 1651 wegen seiner entfernten Lage zur Residenzstadt Kassel eine eigene Regierung mit Obergericht. Im selben Jahr wurde es hessische Garnisonsstadt und in den Jahren 1665 bis 1680 zu einer Festung ausgebaut. Im Jahre 1866 wurden die Stadt und die Grafschaft Schaumburg mit der Annexion Hessens durch Preußen Teil der Provinz Hessen-Nassau. Rinteln blieb noch der Sitz des Kreises Rinteln, ab 1904 umbenannt in Landkreis Grafschaft Schaumburg und seit 1932 Teil der preußischen Provinz Hannover. 
Mitte des 19. Jahrhunderts ging es mit der Stadt wieder aufwärts. Vor allem förderte die Eröffnung der Löhne–Vienenburger Eisenbahn durch die Hannover-Altenbekener Eisenbahngesellschaft (1875) und die dadurch günstige Verbindung in die großen Wirtschaftszentren Berlin und Köln die Ansiedlung von Industriebetrieben. 

Das Rintelner Stadtwappen zeigt seit dem 15. Jahrhundert ein von zwei Türmen flankiertes Torgebäude mit dem Wappen des Schaumburger Nesselblattes im Torbogen. Bei seiner letzten Novellierung 1939 erhielt es im Sinne der NS-Ideologie ein klassizistisch-imperiales Gepräge. Blasonierung; „Über einem blau-silbernen Fluss im Schildfuß eine dreitürmige silberne Burg im roten Felde, im Tor auf Rot ein silbernes Nesselblatt.“  

Schlüsselwörter: Germany Empire Rinteln Stadt town Hessen-Nassau Niedersachsen Notgeld currency Pfennig paper Christoph Berlit Magistrat seal arms stamp

1917 AD., Germany, 2nd Empire, Rinteln, Stadt, Notgeld, currency issue, 5 Pfennig, Tieste 6075.05.05.B. Reverse

State: Germany, 2nd Empire
Issuer: Rinteln, Stadt
Location of issue: Rinteln, (Hessen-Nassau / Niedersachsen), Stadt
Date of issue: September 1917
Value: 5 Pfennig
Size: 76 x 52 mm
Material: paper
Watermark: Rautensterne
Serial : -
Serial no. : -
Signatures: Christoph & Berlit (2)
Printer:
Obv.: … , schwarzer Text über Stadtsiegel (Wappen mit einem Nesselblatt) im Unterdruck. „1917“ unter „zur“ .
Rev.: MAGISTRAT DER STADT RINTELN , rundes, gestempelted blaues Magistratssiegel 33 mm (Wappen mit einem Nesselblatt) (Tieste Stempel B), ansonsten leer.
References: Tieste 6075.05.05.B .

Rinteln ist eine Stadt und selbständige Gemeinde im Weserbergland an der Weser im Landkreis Schaumburg in Niedersachsen. Im Mittelalter umschloss eine Stadtmauer die Stadt, deren Ausbau in der Neuzeit die Stadt zur Festung Rinteln machte. Von 1619 bis 1810 war Rinteln zudem Universitätsstadt. Rinteln war bis zum Jahr 1977 Kreisstadt, zunächst bis 1904 des Landkreises Rinteln, seit 1904 des Landkreises Grafschaft Schaumburg.
Auf dem rechten, nördlichen Weserufer hatte sich in Höhe einer Überfahrt das kleine Dorf Rentene (später: Alt-Rinteln) entwickelt. Im Jahre 1223 bestanden bereits eine feste Brücke und ein gräfliches Gericht. Um 1230 gründete Graf Adolf IV. von Holstein und Schaumburg Neu-Rinteln auf dem gegenüber liegenden, südlichen Weserufer. Im Jahre 1239 wurden die Stadtrechte verliehen. Durch das Recht, Wegezoll zu erheben (1391), und das Messeprivileg (1392) gewann Rinteln an Bedeutung auch für das Umland. Die günstige Verkehrslage an der Weserbrücke unterstützte den Aufschwung. Dass sich Rinteln nach dem Ende des Dreißigjährigen Kriegs ab 1648 recht zügig erholte, lag unter anderem an der Universität, die von 1619 bis 1810 bestand. An ihr lehrten rund zwölf bis 15 Professoren in vier Fakultäten (Theologie, Jura, Medizin und Philosophie). Im Mittel waren etwa 100 bis 130 Studenten eingeschrieben.
Im Jahre 1640 wurde die alte Grafschaft Schaumburg zwischen den Grafen zur Lippe (nun Grafschaft Schaumburg-Lippe) und den Landgrafen von Hessen-Kassel (nun Grafschaft Schaumburg) aufgeteilt. Rinteln, in der hessischen Exklave Schaumburg, erhielt 1651 wegen seiner entfernten Lage zur Residenzstadt Kassel eine eigene Regierung mit Obergericht. Im selben Jahr wurde es hessische Garnisonsstadt und in den Jahren 1665 bis 1680 zu einer Festung ausgebaut. Im Jahre 1866 wurden die Stadt und die Grafschaft Schaumburg mit der Annexion Hessens durch Preußen Teil der Provinz Hessen-Nassau. Rinteln blieb noch der Sitz des Kreises Rinteln, ab 1904 umbenannt in Landkreis Grafschaft Schaumburg und seit 1932 Teil der preußischen Provinz Hannover.
Mitte des 19. Jahrhunderts ging es mit der Stadt wieder aufwärts. Vor allem förderte die Eröffnung der Löhne–Vienenburger Eisenbahn durch die Hannover-Altenbekener Eisenbahngesellschaft (1875) und die dadurch günstige Verbindung in die großen Wirtschaftszentren Berlin und Köln die Ansiedlung von Industriebetrieben.

Das Rintelner Stadtwappen zeigt seit dem 15. Jahrhundert ein von zwei Türmen flankiertes Torgebäude mit dem Wappen des Schaumburger Nesselblattes im Torbogen. Bei seiner letzten Novellierung 1939 erhielt es im Sinne der NS-Ideologie ein klassizistisch-imperiales Gepräge. Blasonierung; „Über einem blau-silbernen Fluss im Schildfuß eine dreitürmige silberne Burg im roten Felde, im Tor auf Rot ein silbernes Nesselblatt.“

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Name des Albums:Arminius / Germany, Rinteln
Schlüsselwörter:Germany / Empire / Rinteln / Stadt / town / Hessen-Nassau / Niedersachsen / Notgeld / currency / Pfennig / paper / Christoph / Berlit / Magistrat / seal / arms / stamp
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