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1920 AD., Germany, Weimar Republic, Rinteln, Stadt, Notgeld, collector series issue, 10 Pfennig, Grabowski/Mehl 1125.1c-1/4. Obverse 
State: Germany, Weimar Republic
Issuer: Rinteln (town)
Location of issue: Rinteln (town) (HN / Ns) Stadt
Date of issue: datiert August 1920 AD., Ausgabe September 1921,
Value: 10 Pfennig
Size: 60 x 90 mm
Material: paper
Watermark: Sechsecke mit drei Sternen
Serial : -
Serial no. : -
Signatures: (2)
Printer: Edler & Krische, Hannover ; designer: Rudolf Hillebrecht
Obv.: Stadt Rinteln / Gut für …. , Archivhäuschen Von Münchhausen in Rinteln an der Weser. Kein Raster mit Seriennummer. 
Rev.: 10 / Im Sumpf bis über die Ohren … , Münchhausen zieht sich an den Haaren samt Pferd aus einem Sumpf. 
References: Grabowski/Mehl 1125.1c-1/4 .

Rinteln ist eine Stadt und selbständige Gemeinde im Weserbergland an der Weser im Landkreis Schaumburg in Niedersachsen. Im Mittelalter umschloss eine Stadtmauer die Stadt, deren Ausbau in der Neuzeit die Stadt zur Festung Rinteln machte. Von 1619 bis 1810 war Rinteln zudem Universitätsstadt. Rinteln war bis zum Jahr 1977 Kreisstadt, zunächst bis 1904 des Landkreises Rinteln, seit 1904 des Landkreises Grafschaft Schaumburg.
Auf dem rechten, nördlichen Weserufer hatte sich in Höhe einer Überfahrt das kleine Dorf Rentene (später: Alt-Rinteln) entwickelt. Im Jahre 1223 bestanden bereits eine feste Brücke und ein gräfliches Gericht. Um 1230 gründete Graf Adolf IV. von Holstein und Schaumburg Neu-Rinteln auf dem gegenüber liegenden, südlichen Weserufer. Im Jahre 1239 wurden die Stadtrechte verliehen. Durch das Recht, Wegezoll zu erheben (1391), und das Messeprivileg (1392) gewann Rinteln an Bedeutung auch für das Umland. Die günstige Verkehrslage an der Weserbrücke unterstützte den Aufschwung. Dass sich Rinteln nach dem Ende des Dreißigjährigen Kriegs ab 1648 recht zügig erholte, lag unter anderem an der Universität, die von 1619 bis 1810 bestand. An ihr lehrten rund zwölf bis 15 Professoren in vier Fakultäten (Theologie, Jura, Medizin und Philosophie). Im Mittel waren etwa 100 bis 130 Studenten eingeschrieben.
Im Jahre 1640 wurde die alte Grafschaft Schaumburg zwischen den Grafen zur Lippe (nun Grafschaft Schaumburg-Lippe) und den Landgrafen von Hessen-Kassel (nun Grafschaft Schaumburg) aufgeteilt. Rinteln, in der hessischen Exklave Schaumburg, erhielt 1651 wegen seiner entfernten Lage zur Residenzstadt Kassel eine eigene Regierung mit Obergericht. Im selben Jahr wurde es hessische Garnisonsstadt und in den Jahren 1665 bis 1680 zu einer Festung ausgebaut. Im Jahre 1866 wurden die Stadt und die Grafschaft Schaumburg mit der Annexion Hessens durch Preußen Teil der Provinz Hessen-Nassau. Rinteln blieb noch der Sitz des Kreises Rinteln, ab 1904 umbenannt in Landkreis Grafschaft Schaumburg und seit 1932 Teil der preußischen Provinz Hannover.
Mitte des 19. Jahrhunderts ging es mit der Stadt wieder aufwärts. Vor allem förderte die Eröffnung der Löhne–Vienenburger Eisenbahn durch die Hannover-Altenbekener Eisenbahngesellschaft (1875) und die dadurch günstige Verbindung in die großen Wirtschaftszentren Berlin und Köln die Ansiedlung von Industriebetrieben.
More on https://de.wikipedia.org/wiki/Rinteln

Der Münchhausen-Hof in Rinteln war ein Adelssitz der Familie von Münchhausen, seit 1527 Hilmar von Münchhausen und seine Brüder vom Grafen Jobst von Schaumburg gegen 600 Gulden mit dem freien Burgmannshof belehnt worden waren.
Die Münchhausen sind ein ursprünglich im Gebiet des heutigen Niedersachsens, später auch Sachsen-Anhalts, beheimatetes, 1183 erstmals urkundlich erwähntes Adelsgeschlecht. Das Stammhaus lag in der wüst gefallenen Siedlung Munichehausen bei Rehburg im ehemaligen Fürstentum Calenberg.
Hieronymus Carl Friedrich Freiherr von Münchhausen (* 11. Mai 1720 in Bodenwerder; † 22. Februar 1797 ebenda) war ein deutscher Adliger aus dem Kurfürstentum Braunschweig-Lüneburg. Hieronymus war eines von acht Kindern und wurde in dem als Schloss Münchhausen bezeichneten Herrenhaus eines Gutshofes in Bodenwerder geboren. Sein Vater war der Oberstleutnant der Kavallerie Georg Otto von Münchhausen (1682–1724), Gutsherr auf Rinteln und Bodenwerder, dieser wiederum ein Ururenkel des Söldnerführers Hilmar von Münchhausen. Ihm werden die Geschichten vom Baron Münchhausen zugeschrieben. Die dem Baron zugeschriebenen Erzählungen gehören in die Tradition der Lügengeschichten. Der Witz liegt bei einem Großteil der Geschichten darin, dass physikalische oder biologische Möglichkeiten ad absurdum geführt werden.
More on https://de.wikipedia.org/wiki/Münchhausen_(Adelsgeschlecht) ; https://de.wikipedia.org/wiki/Hieronymus_Carl_Friedrich_von_Münchhausen

Gottfried August Bürger: Des Freyherrn von Münchhausen Wunderbare Reisen: … Ein andres Mal wollte ich über einen Morast setzen, der mir anfänglich nicht so breit vorkam, als ich ihn fand, da ich mitten im Sprunge war. Schwebend in der Luft wendete ich daher wieder um, wo ich hergekommen war, um einen größern Anlauf zu nehmen. Gleichwohl sprang ich auch zum zweytenmale noch zu kurz, und fiel nicht weit vom andern Ufer bis an den Hals in den Morast. Hier hätte ich ohnfehlbar umkommen müssen, wenn nicht die Stärke [55] meines eigenen Armes mich an meinem eigenen Haarzopfe, samt dem Pferde, welches ich fest zwischen meine Kniee schloß, wieder herausgezogen hätte. …
More on https://de.wikisource.org/wiki/Des_Freyherrn_von_Münchhausen_Wunderbare_Reisen

Das Familienwappen der Adelsfamilie von Münchhausen zeigt traditionell einen silbernen Mönch (oft mit schwarzer Kutte) auf rotem Grund, was auf den Namen „Mönch-Hausen“ anspielt. Es ist ein klassisches redendes Wappen des niedersächsischen Uradelsgeschlechts. 

Schlüsselwörter: Germany Weimar Republic Rinteln town Notgeld collector series Pfennig paper Edler Krische Hannover Rudolf Hillebrecht Münchhausen horse swamp tree

1920 AD., Germany, Weimar Republic, Rinteln, Stadt, Notgeld, collector series issue, 10 Pfennig, Grabowski/Mehl 1125.1c-1/4. Obverse

State: Germany, Weimar Republic
Issuer: Rinteln (town)
Location of issue: Rinteln (town) (HN / Ns) Stadt
Date of issue: datiert August 1920 AD., Ausgabe September 1921,
Value: 10 Pfennig
Size: 60 x 90 mm
Material: paper
Watermark: Sechsecke mit drei Sternen
Serial : -
Serial no. : -
Signatures: (2)
Printer: Edler & Krische, Hannover ; designer: Rudolf Hillebrecht
Obv.: Stadt Rinteln / Gut für …. , Archivhäuschen Von Münchhausen in Rinteln an der Weser. Kein Raster mit Seriennummer.
Rev.: 10 / Im Sumpf bis über die Ohren … , Münchhausen zieht sich an den Haaren samt Pferd aus einem Sumpf.
References: Grabowski/Mehl 1125.1c-1/4 .

Rinteln ist eine Stadt und selbständige Gemeinde im Weserbergland an der Weser im Landkreis Schaumburg in Niedersachsen. Im Mittelalter umschloss eine Stadtmauer die Stadt, deren Ausbau in der Neuzeit die Stadt zur Festung Rinteln machte. Von 1619 bis 1810 war Rinteln zudem Universitätsstadt. Rinteln war bis zum Jahr 1977 Kreisstadt, zunächst bis 1904 des Landkreises Rinteln, seit 1904 des Landkreises Grafschaft Schaumburg.
Auf dem rechten, nördlichen Weserufer hatte sich in Höhe einer Überfahrt das kleine Dorf Rentene (später: Alt-Rinteln) entwickelt. Im Jahre 1223 bestanden bereits eine feste Brücke und ein gräfliches Gericht. Um 1230 gründete Graf Adolf IV. von Holstein und Schaumburg Neu-Rinteln auf dem gegenüber liegenden, südlichen Weserufer. Im Jahre 1239 wurden die Stadtrechte verliehen. Durch das Recht, Wegezoll zu erheben (1391), und das Messeprivileg (1392) gewann Rinteln an Bedeutung auch für das Umland. Die günstige Verkehrslage an der Weserbrücke unterstützte den Aufschwung. Dass sich Rinteln nach dem Ende des Dreißigjährigen Kriegs ab 1648 recht zügig erholte, lag unter anderem an der Universität, die von 1619 bis 1810 bestand. An ihr lehrten rund zwölf bis 15 Professoren in vier Fakultäten (Theologie, Jura, Medizin und Philosophie). Im Mittel waren etwa 100 bis 130 Studenten eingeschrieben.
Im Jahre 1640 wurde die alte Grafschaft Schaumburg zwischen den Grafen zur Lippe (nun Grafschaft Schaumburg-Lippe) und den Landgrafen von Hessen-Kassel (nun Grafschaft Schaumburg) aufgeteilt. Rinteln, in der hessischen Exklave Schaumburg, erhielt 1651 wegen seiner entfernten Lage zur Residenzstadt Kassel eine eigene Regierung mit Obergericht. Im selben Jahr wurde es hessische Garnisonsstadt und in den Jahren 1665 bis 1680 zu einer Festung ausgebaut. Im Jahre 1866 wurden die Stadt und die Grafschaft Schaumburg mit der Annexion Hessens durch Preußen Teil der Provinz Hessen-Nassau. Rinteln blieb noch der Sitz des Kreises Rinteln, ab 1904 umbenannt in Landkreis Grafschaft Schaumburg und seit 1932 Teil der preußischen Provinz Hannover.
Mitte des 19. Jahrhunderts ging es mit der Stadt wieder aufwärts. Vor allem förderte die Eröffnung der Löhne–Vienenburger Eisenbahn durch die Hannover-Altenbekener Eisenbahngesellschaft (1875) und die dadurch günstige Verbindung in die großen Wirtschaftszentren Berlin und Köln die Ansiedlung von Industriebetrieben.
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Der Münchhausen-Hof in Rinteln war ein Adelssitz der Familie von Münchhausen, seit 1527 Hilmar von Münchhausen und seine Brüder vom Grafen Jobst von Schaumburg gegen 600 Gulden mit dem freien Burgmannshof belehnt worden waren.
Die Münchhausen sind ein ursprünglich im Gebiet des heutigen Niedersachsens, später auch Sachsen-Anhalts, beheimatetes, 1183 erstmals urkundlich erwähntes Adelsgeschlecht. Das Stammhaus lag in der wüst gefallenen Siedlung Munichehausen bei Rehburg im ehemaligen Fürstentum Calenberg.
Hieronymus Carl Friedrich Freiherr von Münchhausen (* 11. Mai 1720 in Bodenwerder; † 22. Februar 1797 ebenda) war ein deutscher Adliger aus dem Kurfürstentum Braunschweig-Lüneburg. Hieronymus war eines von acht Kindern und wurde in dem als Schloss Münchhausen bezeichneten Herrenhaus eines Gutshofes in Bodenwerder geboren. Sein Vater war der Oberstleutnant der Kavallerie Georg Otto von Münchhausen (1682–1724), Gutsherr auf Rinteln und Bodenwerder, dieser wiederum ein Ururenkel des Söldnerführers Hilmar von Münchhausen. Ihm werden die Geschichten vom Baron Münchhausen zugeschrieben. Die dem Baron zugeschriebenen Erzählungen gehören in die Tradition der Lügengeschichten. Der Witz liegt bei einem Großteil der Geschichten darin, dass physikalische oder biologische Möglichkeiten ad absurdum geführt werden.
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Gottfried August Bürger: Des Freyherrn von Münchhausen Wunderbare Reisen: … Ein andres Mal wollte ich über einen Morast setzen, der mir anfänglich nicht so breit vorkam, als ich ihn fand, da ich mitten im Sprunge war. Schwebend in der Luft wendete ich daher wieder um, wo ich hergekommen war, um einen größern Anlauf zu nehmen. Gleichwohl sprang ich auch zum zweytenmale noch zu kurz, und fiel nicht weit vom andern Ufer bis an den Hals in den Morast. Hier hätte ich ohnfehlbar umkommen müssen, wenn nicht die Stärke [55] meines eigenen Armes mich an meinem eigenen Haarzopfe, samt dem Pferde, welches ich fest zwischen meine Kniee schloß, wieder herausgezogen hätte. …
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Das Familienwappen der Adelsfamilie von Münchhausen zeigt traditionell einen silbernen Mönch (oft mit schwarzer Kutte) auf rotem Grund, was auf den Namen „Mönch-Hausen“ anspielt. Es ist ein klassisches redendes Wappen des niedersächsischen Uradelsgeschlechts.

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Name des Albums:Arminius / Germany, Rinteln
Schlüsselwörter:Germany / Weimar / Republic / Rinteln / town / Notgeld / collector / series / Pfennig / paper / Edler / Krische / Hannover / Rudolf / Hillebrecht / Münchhausen / horse / swamp / tree
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