Arminius Numismatics

money sorted by region or empire


Startseite Kontakt Sidebar Registrieren Anmelden
Albenliste Neueste Uploads Neueste Kommentare Am meisten angesehen Am besten bewertet Meine Favoriten Suche
Galerie > Medieval to Contemporary > Europe > Austria > Austrian issue locations > Austria, Desselbrunn
1920 AD., Austria, 1st Republic, Desselbrunn (Gemeinde), Notgeld, collector series issue, 50 Heller, JPR 119a-50. Reverse 
State: Austria, 1st Republic 
Issuer: Desselbrunn (Oberösterreich) Gemeinde
Location of issue: Desselbrunn (Oberösterreich) 
Date of issue: 28.4.1920, gültig bis 1.5.1921 
Value: 50 Heller
Size: 99 x 67 mm
Material: paper 
Watermark: -
Serial : -
Serial no. : -
Signatures: - (0)
Printer:  P-L / A-B ? ; designer: Ludwig Haase, Linz 
Obv.:  … , schwarzer Text und Rahmen.
Rev.: … , Gründungsmythos der Gemeinde, Herzog Tassilo findet im Wald eine Quelle. 
References: Jaksch & Pick/Richter (JPR) 119a-50 .

Desselbrunn ist eine Gemeinde in Oberösterreich im Bezirk Vöcklabruck im Hausruckviertel mit 1905 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2023). Der bereits um 1210 in den Traditionen des Stiftes Reichersberg als "Tesselbrunn" (= Brunnen des Tassilo) urkundlich nachweisbare Ortsname wird im Wappen der Gemeinde durch den Steinbrunnen verdeutlicht. 
Bereits in der Zeit der Römischen Herrschaft, als das Gebiet Teil der Provinz Noricum war, führte eine Straße durch Desselbrunn. In einer ersten Siedlungsphase ab 700 wurden von den Bayern die Siedlungen Sicking, Deutenham und Desselbrunn errichtet. Desselbrunn wird erstmals 1185 in der Admonter Traditionsnotiz erwähnt. Zu diesem Zeitpunkt gab es hier bereits eine Seelsorgestation. Im Jahr 1370 wird Desselbrunn eine Filialpfarre von Schwanenstadt, 1490 erfolgt der Bau der spätgotischen, heute noch bestehenden Kirche. Im Jahr 1760 wird erstmals über einen Unterricht in Desselbrunn berichtet. 1784 wird Desselbrunn zur Pfarre erhoben. Im Jahr 1834 entsteht der Franziszeischer Kataster für Desselbrunn und Windern. 1875 werden Desselbrunn und Windern zur „Ortsgemeinde Desselbrunn“ zusammengeschlossen. In den Jahren 1919 bis 1922 wird der elektrische Strom in der Gemeinde eingeleitet, 

Die örtliche Kirche soll der Erzählung nach eine Stiftung des bayrischen Herzogs Tassilo gewesen sein, der sich auf der Jagd in den Wäldern zwischen der Ager und Traun verirrte und dort endlich eine Quelle entdeckte, an der er seinen brennenden Durst löschen konnte. Von ihr aus fand Tassilo auch wieder die Orientierung. Die Leute, die sich hier ansiedelten, nannten die Quelle Tassilobrunnen, heute als Kirchbrunnen bekannt. Aus diesem Namen entstand schließlich der Name Desselbrunn. Die Siedlungsentstehung wird somit auf das 8. Jahrhundert zurückgeführt, die Geburtsstunde der politischen Gemeinde wird im Jahr 1849 datiert. Die endgültige Bildung in der heutigen Form dauerte allerdings bis ins Jahr 1875. 
Johann Hüthmair war von 14.06.1919 bis 24.03.1926 Bürgermeister. 

Ludwig Haase (* 25. Oktober 1868 in Linz; † 7. März 1944 ebenda) war ein österreichischer Maler und Grafiker.  Der Sohn des Malers Ludwig Haase (1827–1907) lebte und arbeitete in Linz.  Anfangs der 1920er-Jahre entwarf er die Motive für die Notgeldscheine zahlreicher oberösterreichischer Gemeinden (z. B. Donautal, Baumgarten, Pöndorf, Pucking, Ruprechtshofen, Schleißheim, Ungenach). Mit 43 Entwürfen war er der gefragteste Notgeld-Designer, gefolgt von Klemens Brosch, Wilhelm Dachauer und Max Kislinger mit je rund einem Dutzend Vorlagen. 

Schlüsselwörter: Austria Republic Desselbrunn Gemeinde Oberösterreich Notgeld collector series Heller paper Ludwig Haase Linz Tassilo woods deer fountain

1920 AD., Austria, 1st Republic, Desselbrunn (Gemeinde), Notgeld, collector series issue, 50 Heller, JPR 119a-50. Reverse

State: Austria, 1st Republic
Issuer: Desselbrunn (Oberösterreich) Gemeinde
Location of issue: Desselbrunn (Oberösterreich)
Date of issue: 28.4.1920, gültig bis 1.5.1921
Value: 50 Heller
Size: 99 x 67 mm
Material: paper
Watermark: -
Serial : -
Serial no. : -
Signatures: - (0)
Printer: P-L / A-B ? ; designer: Ludwig Haase, Linz
Obv.: … , schwarzer Text und Rahmen.
Rev.: … , Gründungsmythos der Gemeinde, Herzog Tassilo findet im Wald eine Quelle.
References: Jaksch & Pick/Richter (JPR) 119a-50 .

Desselbrunn ist eine Gemeinde in Oberösterreich im Bezirk Vöcklabruck im Hausruckviertel mit 1905 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2023). Der bereits um 1210 in den Traditionen des Stiftes Reichersberg als "Tesselbrunn" (= Brunnen des Tassilo) urkundlich nachweisbare Ortsname wird im Wappen der Gemeinde durch den Steinbrunnen verdeutlicht.
Bereits in der Zeit der Römischen Herrschaft, als das Gebiet Teil der Provinz Noricum war, führte eine Straße durch Desselbrunn. In einer ersten Siedlungsphase ab 700 wurden von den Bayern die Siedlungen Sicking, Deutenham und Desselbrunn errichtet. Desselbrunn wird erstmals 1185 in der Admonter Traditionsnotiz erwähnt. Zu diesem Zeitpunkt gab es hier bereits eine Seelsorgestation. Im Jahr 1370 wird Desselbrunn eine Filialpfarre von Schwanenstadt, 1490 erfolgt der Bau der spätgotischen, heute noch bestehenden Kirche. Im Jahr 1760 wird erstmals über einen Unterricht in Desselbrunn berichtet. 1784 wird Desselbrunn zur Pfarre erhoben. Im Jahr 1834 entsteht der Franziszeischer Kataster für Desselbrunn und Windern. 1875 werden Desselbrunn und Windern zur „Ortsgemeinde Desselbrunn“ zusammengeschlossen. In den Jahren 1919 bis 1922 wird der elektrische Strom in der Gemeinde eingeleitet,

Die örtliche Kirche soll der Erzählung nach eine Stiftung des bayrischen Herzogs Tassilo gewesen sein, der sich auf der Jagd in den Wäldern zwischen der Ager und Traun verirrte und dort endlich eine Quelle entdeckte, an der er seinen brennenden Durst löschen konnte. Von ihr aus fand Tassilo auch wieder die Orientierung. Die Leute, die sich hier ansiedelten, nannten die Quelle Tassilobrunnen, heute als Kirchbrunnen bekannt. Aus diesem Namen entstand schließlich der Name Desselbrunn. Die Siedlungsentstehung wird somit auf das 8. Jahrhundert zurückgeführt, die Geburtsstunde der politischen Gemeinde wird im Jahr 1849 datiert. Die endgültige Bildung in der heutigen Form dauerte allerdings bis ins Jahr 1875.
Johann Hüthmair war von 14.06.1919 bis 24.03.1926 Bürgermeister.

Ludwig Haase (* 25. Oktober 1868 in Linz; † 7. März 1944 ebenda) war ein österreichischer Maler und Grafiker. Der Sohn des Malers Ludwig Haase (1827–1907) lebte und arbeitete in Linz. Anfangs der 1920er-Jahre entwarf er die Motive für die Notgeldscheine zahlreicher oberösterreichischer Gemeinden (z. B. Donautal, Baumgarten, Pöndorf, Pucking, Ruprechtshofen, Schleißheim, Ungenach). Mit 43 Entwürfen war er der gefragteste Notgeld-Designer, gefolgt von Klemens Brosch, Wilhelm Dachauer und Max Kislinger mit je rund einem Dutzend Vorlagen.

Diese Datei bewerten (noch keine Bewertung)
Datei-Information
Dateiname:Mo4_5_24-041rsst.jpg
Name des Albums:Arminius / Austria, Desselbrunn
Schlüsselwörter:Austria / Republic / Desselbrunn / Gemeinde / Oberösterreich / Notgeld / collector / series / Heller / paper / Ludwig / Haase / Linz / Tassilo / woods / deer / fountain
Dateigröße:1293 KB
Hinzugefügt am:%26. %312 %2024
Abmessungen:2500 x 1698 Pixel
Angezeigt:0 mal
URL:http://www.arminius-numismatics.com/coppermine1414/cpg15x/displayimage.php?pid=23518
Favoriten:zu Favoriten hinzufügen