State: Germany, Weimar Republic
Issuer: Augustenburg (DNS / Dänemark: Augustenborg) Stadt
Location of issue: Augustenburg (DNS / Dänemark: Augustenborg) , Deutsches Reich, Schleswig-Holstein, Kreis Sonderburg
Date of issue: 8.4.1920, gültig bis 1.8.1920
Value: 1 Mark
Size: 99 x 81 mm
Material: paper
Watermark: -
Serial : -
Serial no. : 03042
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Obv.: … , Torhaus des Schlosses Augustenborg, darüber ein Himmel mit unregelmäßig verteilten Punkten. sky is unevenly dotted with dots
Rev.: ARBEITEN UND NICHT VERZWEIFELN , Glocke, umrahmendes Spruchband: "ARBEITEN UND NICHT VERZWEIFELN".
References: Grabowski/Mehl 54.1b .
Augustenborg (deutsch Augustenburg; Sønderjysk bzw. Alsisk: Gosdenborre) ist eine Stadt in der Gemeinde Sønderborg, Region Syddanmark, heute Dänemark. Sie liegt auf der Insel Als (dt. Alsen). Am 1. Januar 2025 lebten in der Stadt 3118 Einwohner. Augustenborg liegt auf der Insel Alsen (Als) am Augustenborg Fjord, zwischen Sønderborg und Nordborg. Die frühere Kommune Augustenborg hatte 6581 Einwohner (2005) und eine Fläche von 53,28 km².
Das Schloss Augustenburg (dänisch Augustenborg Slot) in Augustenburg auf der Insel Alsen in Dänemark war namensgebend für die Linie Schleswig-Holstein-Sonderburg-Augustenburg, einen Familienzweig des Hauses Oldenburg. Die herzogliche Familie bewohnte das Schloss bis 1848, dann musste sie es infolge der Schleswig-Holsteinischen Erhebung verlassen. Das Gebäude diente danach anderen Zwecken: Es diente als Kaserne, Psychiatrie (1932–2015) und Behördensitz (seit 2016). Der Bau von 1770 geht auf ein älteres Schloss aus dem 17. Jahrhundert zurück. Es ist die größte und einheitlichste Barockanlage im südlichen Dänemark und nach Schloss Gottorf der zweitgrößte erhaltene Residenzbau im einstigen Herzogtum Schleswig.
Nach der Angliederung Nordschleswigs an Dänemark 1920 handelte Herzog Ernst Günther einen Übernahmevertrag für die Augustenburger Besitzungen aus. 1921 wurde das Schloss an den dänischen Staat verkauft.
Zahlreiche Notgeldausgaben in Schleswig-Holstein zur Zeit der deutsch-dänischen Volksabstimmung 1920 griffen den Nationalitätenkampf auf. Händler erkannten bald, dass sich mit dem sogenannten "Plebiszit-Notgeld" gutes Geld machen ließ; ihre zum Teil spöttischen und polemischen Motive appellierten an das nationale Empfinden, an ein schleswigsches Heimatgefühl oder auch an tiefwurzelnde Nationalstereotypien und Vorurteile, etwa gegenüber "den Jüten" oder "den Preußen". Symbolik der Flaggen (VS): Die Volksabstimmung in Schleswig wurde unter Aufsicht der Interalliierten Abstimmungskommission für Schleswig (CIS) durchgeführt; die Kommission setzte sich zusammen aus dem Briten Sir Charles Marling, dem Franzosen Paul Claudel, dem Norweger Thomas Thomassen Heftye und dem Schweden Oscar von Sydow. Seit 1919 übte die CIS auch kommissarisch das Hoheitsrecht über Schleswig aus.